Getaggt mit: 2012

25

10

Straßenstaub im Wilden Osten

Dies ist ein Gastartikel von Johannes aus dem Stamm Draconis. Der Artikel erschien zuerst im haddak, der Bundeszeitschrift des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik.

Eine abenteuerliche Fahrt durch Siebenbürgen

Nach anderthalb Tagen Zugfahrt kriechen wir aus unserem Schlafwagen. Der Nachtzug von Wien nach Bukarest fährt inzwischen durchs rumänische Flachland, und das erste Abenteuer liegt schon hinter uns: Nachts um vier weckt uns lautes Klopfen an der Tür. Kennen wir schon, Zöllner. Diesmal wohl die rumänischen. Pässe raus, verschlafen die Zöllner anblinzeln und fertig ist die Kiste. Ich bin schon fast wieder eingeschlafen, da höre ich aufgeregtes Diskutieren aus dem Nachbarabteil. Innerhalb von Sekunden stehen Thorsten und ich auf dem Gang – in Boxershorts. Ich helfe Sean in seinem Bett nach seinem Pass zu suchen. Gleichzeitig reden wir alle auf die Zöllner ein, dass wir nicht der Meinung sind, dass Sean hier und jetzt aussteigen sollte. Sie sind anderer Meinung, schließlich findet sich aber der Pass und sie ziehen ab.

Jetzt sind wir also fast da und der erste Eindruck, den wir durch die Zugfenster gewinnen, ist Fahrtenromantik pur: Aus dem Morgennebel, der nur wenig Sicht gibt, tauchen alle paar Meter kleine Heumieten auf. Hin und wieder rattern wir durch verschlafene Örtchen und die kleinen, einspurigen Asphaltsträßchen, die alle Nase lang die Schienen kreuzen, sind menschenverlassen. weiterlesen…

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04

10

Netzfundstück: Best of Singewettstreite im September

Alle Jahre im September trifft man sich auf Burg Rabenstein, irgendwo im großen Sandkasten rund um Berlin. Gesungen wird dort. Mal mehr, mal weniger gut. Gefeiert wird eigentlich immer gut. Das ganze nennt sich dann „Sängerfest auf Burg Rabenstein“ und wen es näher interessiert, der kann ja mal in unseren Veranstaltungstipp aus dem vergangenen Jahr schauen. Da gibts mehr Infos.

Nun, jetzt ist es schon Oktober und das Sängerfest auf Burg Rabenstein Geschichte, wäre da nicht dieses Internet. Aus dessen Tiefen möchten wir euch heute ein kleines Video empfehlen. Schön, dass man auf diese Art und Weise auch in den Genuss dieses Vortrags kommen kann, wenn man nicht selbst auf dem Wettstreit zugegen war.

Wir haben das Video vor gut einer Woche schon auf Facebook gepostet. Aber dort schauen ja sicherlich nicht alle von euch rein.
Außerdem ist das noch nicht alles. Noch etwas früher als das Sängerfest auf Burg Rabenstein fand man sich im Hunsrück zum Peter Rohland Singewettstreit auf Burg Waldeck zusammen. Auch von dort finden sich einige Videos im Netz. Urheber ist diesmal Michael Schomers, der mit anderen am Filmprojekt „Fürsten in Lumpen und Loden“ arbeitet. Ein spannedes Projekt das wir uns sicher auch noch einmal näher ansehen werden. weiterlesen…

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26

09

Sound of Heimat – Ein Filmtipp

„Wie klingt Deutschland?“ und  „Gibt es deutsche Heimatmusik abseits des Musikantenstadls?“  Mit diesen und anderen Fragen machte sich der neuseeländische Musiker Hayden Chisholm auf eine Reise durch Deutschland. Was dabei rausgekommen ist läuft ab Morgen in deutschen Kinos. Sound of Heimat ist ein 90 minütiger Spielfilm, der der deutschen Volksmusik auf den Grund zu gehen versucht.

Das Interessante an Sound of Heimat ist, dass Hayden Chisholm kein Deutscher ist. So macht er sich mit unverstelltem Blick auf die Reise, im Gepäck vor allem seine eigene Erfahrung als Saxophonist und die Eindrücke, die er auf Reisen in anderen Ländern gewonnen hat. So dauert es auch nicht lange, bis er direkt auf das stößt was die Beschäftigung mit Volksmusik in Deutschland so speziell macht.

„Dieselben Menschen, die feuchte Augen bekommen, wenn ein alter Indio zum tausendsten Male ‚El Cóndor Pasa’ inseine Panflöte bläst, kriegen Pickel, wenn man sie auf die Melodien ihrer Heimat anspricht.“ resümiert er treffend. weiterlesen…

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06

09

Der Fahrtenmoment 2012 – Platz 1

Heute heißt es: And the winner is…
Wir haben in der Redaktion abgestimmt und am Ende hat ein Bild gewonnen, das man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht auf der Rechnung hatte. Aber bei unserem ersten Platz stimmt einfach alles. Die Stimmung die das Bild ausdrückt und die Beschreibung des Momentes in dem es entstanden ist.

Vielen Dank noch einmal an alle die an unserer Aktion teilgenommen haben. Wir haben uns über jeden einzelnen Beitrag gefreut. Am Ende musste ein Beitrag ausgewählt werden und es wurde:

Der Fahrtenmoment 2012 von Jenny Steffens:

Wir waren auf dem See Lelong nahe der norwegischen Grenze unterwegs.
Das Bild ist am Bergfest entstanden.

Eigentlich hatten wir geplant am Bergfest lecker essen zu gehen und uns einen Campingplatz mit Duschen und sogar einer Waschmaschine zu gönnen. Doch leider stellte sich Lennartsfors als ein sehr! kleiner Ort heraus. So wurde aus dem Essen zwei Burger und zweimal geschnetzeltes mit Fritten und leider war auch der Campingplatz zu weit entfernt, sodass wir gezwungen waren in der bereits beginnenden Abenddämmerung zurück zu paddeln um uns einen Schlafplatz zu suchen. Das führte zu einem weiteren Problem, da wir auch geplant hatten in Lennartsfors einkaufen zu können und nun mit den restlichen Vorräten noch zwei Tage auskommen mussten.

Das alles hat die Stimmung natürlich erstmal deutlich gedrückt. Wir waren müde und Muskeln und Gelenke schmerzten schon seit einigen Tagen und zu allem Überfluss hatten wir nun verdammt antregende 20 Km vor uns und nur für anderthalb Tage Essen.

Doch dann hat sich die Stimmung auf einmal um 180° gedreht. Die beiden Mädels (13;15), die vorher eher paddelfaul und moserig waren, sind als sie unsere Lage erkannt haben richtig aufgeblüht und haben kurzerhand beschlossen die ganze Nacht durchzupaddeln. Die Stimmung war selten so gut wie an diesem Abend. Und so haben wir, föhlich singend, die Kanus aneinander gebunden und sind im Abendrot gepaddelt als das Bild entstanden ist.

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05

09

Der Fahrtenmoment 2012 – Platz 2

Es folgt Platz 2 unserer Aktion „Der Fahrtenmoment 2012“ und wieder kommt das Foto aus dem Zugvogel. Wenn uns nicht alles täuscht sogar aus der gleichen Gruppe wie unser Platz 3. Coole Fahrten, die die Jungs da machen. Davon würden wir gerne mehr bei uns lesen.

Viel Spaß mit Platz 2:

Von Markus Kuhn aus dem Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund.

Dieses Foto entstand in der Slowakei, als wir zwei Nächte lang auf Güterzügen das halbe Land durchquerten. Spannend wurde es immer, wenn man sich vor den Bremsern und andern Bahnarbeitern verstecken musste, das hatte etwas von Räuber & Gendarm!
Wenn dann die Züge losfuhren und wir zwischen den Waggons hängten, die kalte Nachtluft ins Gesicht schnitt und wir mit ohrenbetäubendem Lärm ins Unbekannte ratterten, da spürten wir ein neues Gefühl von Freiheit!

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