Kategorie: Ausrüstungstipps

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Unverzichtbares Fahrtengepäck

Das Fahrtengepäck. Was gehört unbedingt rein, was darf auf keinen Fall mit? Vielleicht gibt es kaum eine andere Frage mit der man sich in bündischen Gruppen so oft, so lang und so emotional beschäftigen kann. Für die einen ist packen generell ein Graus. Andere ziehen klare Trennlinien zwischen dem was ins Gepäck gehört, weil es einfach total sinnvoll und ungemein praktisch ist und dem was stilistisch korrektes Fahrtengepäck ausmacht. Oft beginnt die Diskussion schon bei der Frage nach dem einzig wahren Rucksack.

Im Folgenden wollen wir euch die persönlichen Lieblingsgegenstände des Schwarzzeltvolks vorstellen. Was darf in unserem Fahrtengepäck auf keinen Fall fehlen, egal ob sinnvoll oder einfach nur liebgewonnen und schön.

2011-07-19 Packen

upsi

Schon Douglas Adams sagte, ein Handtuch sei so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen könne. So könne man sich beispielsweise zum Wärmen darin einwickeln, es als Notsignal schwenken, darunter schlafen oder dem Blick des gefräßigen Plapperkäfers von Traal entgehen. Aber auch, wenn die Fahrt nicht ganz so weit weg führt, ist ein Handtuch sehr wichtig, sofern man sich unterwegs zumindest ein Mindestmaß an Hygiene erhalten möchte und keinen Wert darauf legt, nach dem Baden klitschnass in seine Sachen zu steigen. Auch ist es sehr hilfreich, wenn nachts das Wasser durch die Kohte läuft, weil der innere Schweinehund einem vom Ziehen eines Grabens abgeraten hat und man ohnehin nicht an Wettervorhersagen glaubt. Und: Was gibt es Schöneres, als nach einem heißen Wandertag in den kühlen See oder das Meer zu springen und sich danach in ein schönes, kuscheliges Handtuch zu wickeln?

Handtücher haben aber einen entscheidenden Nachteil: Sie sind schwer. Das dachte ich zumindest – bis ich Microfaserhandtücher für mich entdeckte. Es gibt sie in Outdoor- und Sportgeschäften in unterschiedlichen Größen: Ganz klein für die Minimalisten bis riesengroß für alle, die sich, wie ich, gerne komplett darin einwickeln. Selbst mein großes Handtuch hat nur ein Packmaß von 18 x 12 cm und wiegt etwas über 200 Gramm. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Handtücher sehr schnell trocknen und man sie zur Not auch einfach außen an den Rucksack hängen kann. Auf unserer sehr heißen Irland-Fahrt im letzten Jahr wären die vielen Strandbesuche ohne mein Microfaserhandtuch nur halb so schön gewesen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich mich jahrelang mit einem winzigen Frotteehandtuch begnügen konnte. Gegen den Plapperkäfer von Traal wäre das auch sicher zu klein gewesen… weiterlesen…

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Schnäppchenjagd in Gummi und Leder

Pünktlich zur Füllung des Nikolaus-Säckchens haben die Hersteller ihr Sortiment geändert und die Händler ihre Preise reduziert – und in diesem Jahr wandelt sich da mehr in den Sortimenten, als sonst üblich.

Wanderschuhe im Herbstlaub

Vor allem Wanderschuhe gibt’s dieses Jahr extrem viele Modelle reduziert – hier ein paar Beispiele aus dem deutschlandweit Erhältlichem (aber lauft lieber erst bei eurem heimischen Trekkingladen vorbei und probiert an, was die da haben):

Wanderschuhe im Angebot bei Globetrotter

oder

Angebote bei Schuh Keller

oder:

Angebote bei Freizeit und Fahrtenbedarf

Also: Nutzt die Gunst der Stunde! Es ist zwar jedes Jahr so, dass im Herbst das Sortiment in der Outdoor-Branche wechselt und es gute Sachen zu einem sehr ordentlichen Preis gibt (wenn ihr schon mal auf den entsprechenden Homepages seid, guckt euch ruhig mal um), aber das, was da dieses Jahr im Schuh-Bereich passiert, ist eine Extra-Erwähnung wert. Angesichts der Tatsache, dass die Lederpreise in den letzten paar Jahres fies gestiegen sind, kann ich euch nur dazu raten, die krassen Sortimentswechsel dieses Jahr zu eurem Vorteil zu nutzen.

Für die Ladies: Wenn eure Schuhgröße als Damenschuh nicht mehr vorrätig ist, lasst euch doch einfach das Herrenmodell kommen/bringen, und probiert es einfach an. Die kleineren Herrenmodelle sind meist auch schmäler geschnitten, und passen manch einer Dame ebenso gut wie das Damenmodell (mir sogar besser). Probiert’s einfach aus.

Also, ihr Schuhfetischisten: dies ist euer Jahr!

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Die ultimative Schokolade für die Fahrt – ein Test

Nach meiner Erfahrung steht und fällt die Motivation auf Fahrt unter anderem in Abhängigkeit von Schokolade. Meistens geht es gar nicht unbedingt um die Geschmackssorte, sondern vielmehr um die Tatsache, dass es überhaupt Schokolade gibt und wie sie möglichst lang genießbar bleibt. Aber was ist die ultimative Schokolade für eine Fahrt? Es gibt sie in unterschiedlichen Sorten und von unterschiedlichen Herstellern. Wir haben den Test gemacht und fünf unterschiedliche Schokoladenmarken auf ihre Fahrtentauglichkeit hin geprüft.

Unsere Testkandidaten sind:

  • Milka
  • Alpia
  • Gut und Günstig
  • Schogetten
  • und Ritter Sport

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Chrissis Ausrüstungstipps: Wie man sich bettet, so liegt man – Teil 2

Heute gibt es den zweiten Teil von Chrissis Ausrüstungstipp zum Thema warmes und bequemes Schlafen auf Fahrt. Diesmal geht’s um Schlafsäcke aus Daune oder Kunstfaser und deren Pflege.
Teil 1 des Ausrüstungstipps könnt ihr hier nachlesen.

Teil 2: Der richtige Schlafsack

Schlafsäcke gibt’s mit Daunen- oder Kunstfaserfüllung und in verschiedenen Schnitten, als Deckenschlafsack, Mumie oder Ei. Für unsere Zwecke kommt nur der Mumienschnitt in Betracht, denn wir wollen ja einen Schlafsack, der die Körperwärme schön in seiner Füllung festhält, und da ist es sinnvoll, wenn die Füllung möglichst nah am Körper liegt. Zu eng sollte er auch nicht geschnitten sein, denn man will ja weder die Füllung zusammenziehen, weil man wie eine Knackwurst in die Pelle eingeschweißt wurde, noch Beklemmungen ausstehen müssen.

Außerdem sollte der Schlafsack eine unserer Körpergröße angemessene Länge haben. Bauchschläfer brauchen dabei einen etwas längeren Schlafsack, weil sie beim Liegen die Füße runter klappen und dadurch länger werden. Am besten einfach im Geschäft Probe liegen. Schlafsäcke, deren Liegelänge etwa 10cm länger sind als die eigne Körpergröße, sind i.d.R. Recht passend. Weniger als 5cm und mehr als 20cm sollte der Schlafsack auf keinen Fall länger sein als die eigene Körpergröße. Er sollte sinnvollerweise  nicht mehr als 2kg wiegen (je weniger, desto besser) und in das untere Fach eines Trekkingrucksackes bequem reinpassen. weiterlesen…

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Chrissis Ausrüstungstipps: Wie man sich bettet, so liegt man. Teil 1

Eine Einführung rund um das gemütliche, warme Schlafen auf Fahrt.

Als ich im März 1989 gerade die erste Fahrt mit meiner allerersten eigenen Sippe vorbereitete, rief mich ein empörter Vater an: „Hören Sie mal, Chrissi, ich war ja auch fünfzehn Jahre bei den Pfadfindern, vom Wölfling bis zum Stammesführer. Aber wir sind NIEMALS in Monaten mit „R“ auf Fahrt gegangen! Die Kinder holen sich ja den Tod!“

Und daraufhin entspann eine muntere Diskussion über die Isolierfähigkeiten der modernen Schlafausrüstung. Ich konnte jedoch den Vater beruhigen, als ich ihm versicherte, dass wir auf Isomatten und in warmen Mumienschlafsäcken schlafen würden, und nicht – so wie er damals in den späten 60ern – in Decken gewickelt auf dem Regenponcho auf dem Boden.

Klar, wer so schläft, kann das nur in Monaten ohne „R“ tun (für die Legastheniker unter euch: das sind Mai, Juni, Juli und August), ohne sich das Gesäß abzufrieren. weiterlesen…

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