Getaggt mit: BdP

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Ein Vibrieren lag in der Luft – Zu Gast auf dem Bundesmoot 2012

Dies ist ein Gastartikel von Samu aus dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP). Samu ist ehemaliger Landesvorsitzender des BdP Landesverbandes Baden-Württemberg und jetzt tätig im Stiftungsrat der Stiftung Pfadfinden. Als solcher war er als Referent auf dem Bundesmoot 2012 in Immenhausen. Dahinter verbirgt sich ein bundesweites Lager speziell für Ranger und Rover, also Pfadfinderinnen und Pfadfinder ab 16.

Hmmm, leerer Platz? Keine Leute zu sehen – hab ich mich etwa im Termin geirrt?

Bei meiner Ankunft auf dem dritten Bundesmoot des BdP im Bundeszentrum in Immenhausen macht sich erst mal Verwunderung breit: wo sind die alle und was machen sie?

Doch schon der zweite Blick in die Runde lieferte Antworten zuhauf: selbst in der Mittagspause stand nicht nur „schnell Essen fassen“ an oberster Stelle. Viele Grüppchen hielten sich immer noch dort auf, wo ihre Workshops am Vormittag stattgefunden hatten. Man blieb zusammen, spann weiter, bastelte, spielte, erzählte….

Bei der Anmeldung traf ich niemanden an, dafür wurde ich vom Team erstmal zum Mittagessen eingeladen und bevor ich zum Auto zurück laufen und mein Essgeschirr holen konnte, bekam ich schon Teller und Besteck angeboten. Mir schien sofort, das Verpflegungsmodell „gegessen wird in Kochgruppen, die zentral alle mit den gleichen Rezepten und Zutaten versorgt werden“ führte zu einer richtig entspannten Esskultur. Eigentlich war es egal, ob man in der eigenen Kochgruppe oder bei „den Anderen“ zum Essen ging: es war für alle genug da, überall gab es das Gleiche. Nur im Termin gab es Unterschiede. Manche Kochgruppen waren schneller, manche gemütlicher. weiterlesen…

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Watoto Kabisa! – Mit dem BdP Rheinland-Pfalz/Saar in Kenia

Die Stämme des BdP Rheinland-Pfalz/Saar unterstützen die Kinder und Jugendlichen in den Slums von Kisumu in Kenia. Dazu arbeiten sie mit Pfadfindern vor Ort und dem Kindersozialverein CADAMIC zusammen. Für uns berichten David, Jacky, Michelle und Victoria von einem Besuch vor Ort.
Weitere Informationen zum Engagement des BdP findet man auch auf einem eigenen Blog und auf Facebook.

(David) Von Westeuropa aus betrachtet ist Kenia eine vollkommen andere Welt. Das stellten wir schon kurz nach unserer Ankunft fest, als wir durch die Straßen von Nairobi zu unserem Quartier fuhren. Über Schotter- und Schlammpisten bewegen sich dort vor allem hoffnungslos überfüllte, „Matatu“ genannte Sammeltaxis, aber ansonsten auch jedes andere erdenkliche Fortbewegungsmittel zwischen Eselskarren und Limousine. Einmal sahen wir zwei Fahrradfahrer, die sich auf der Schnellstraße mittels einer Drahtschlinge an einem LKW angekoppelt hatten. Durch dieses ganze Chaos kutschierte uns unser allerbester Sam souverän in unserem sardinenbüchsengroßen, roten Hakuna Matatu, auf dessen Dach wir unser Gepäck schnallten.

Der Redensart „Dort ticken die Uhren anders“ kommt in Kenia eine durchaus wörtlich zu nehmende Bedeutung zu: Zeit stellt eher eine symbolische Größe dar, und so konnten sich während eines normalen Tages schon mal vier oder fünf Stunden Verspätung ansammeln. „Pole, pole“, zu Deutsch: „Nur die Ruhe!“ ist das vorherrschende Motto, aber ich finde diese Art von Entschleunigung im Grunde mitunter ganz angenehm. weiterlesen…

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08

54 Geschichten, eine Idee – Ein Buch erzählt aus dem Leben von Pfadfindern

Unter dem Titel “54 Geschichten, eine Idee – Pfadfinder erzählen von Wendepunkten” hat die Stiftung Pfadfinden ein Buch herausgegeben. Wie der Titel schon sagt erzählen darin 54 Pfadfinder und Pfadfinderinnen von besonderen Momenten in ihrem Leben. WoHei hat sich das Buch angesehen und sich eine Meinung dazu gebildet.
Unser Dank gilt der Stiftung Pfadfinden, die uns ein Exemplar des Buches zu Verfügung gestellt hat.

54 Geschichten von Pfadfindern, die aus ihrem Leben erzählen. Gesammelt in einem Buch. Ehrlich gesagt fand ich die Idee spontan ziemlich cool. Ich meine, wer Pfadfinder ist, der hat sicher jede Menge zu erzählen.
Wenig später dachte ich dann: Hm, vielleicht auch ein Buch in dem sich alte Leute an frühere Zeiten erinnern in denen ja bekannter Maßen alles besser war.

Wenig später hatte ich das Buch und konnte mir eine eigene Meinung bilden.

Beim ersten Duchblättern des Buchs fällt mir sofort auf, dass tatsächlich einige der Autoren nicht mehr zu den jüngsten gehören. “Alter 84, Alter 66 oder Alter 71″ steht da zum Beispiel neben den Portraits am Ende jeder Geschichte. Aber es gibt auch jüngere Erzähler, und dass man keine Zwölfjährigen um ihre Autorenschaft gebeten hat ist auch logisch. Außerdem spielen die erzählten Geschichten in ganz unterschiedlichen Lebensabschnitten. weiterlesen…

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