Getaggt mit: Großfahrt

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„Wir kamen einst von Avignon und wollten weiter nach Garons“

P1040503Katze berichtet über die Fahrt mit ihrer Sippe vor Ostern. Es führte sie nach Südfrankreich mit einem Kurzbesuch in Garons, der Partnerschaftsgemeinde von Flörsheim-Dalsheim.

Es war bereits dunkel als wir mit dem TGV in Frankreich, genauer gesagt in Avignon, ankamen. Der starke, kalte Wind pustete uns beinahe um und es schien uns fast unmöglich gegen ihn anzukommen.

„Katze, bist du dir sicher, dass wir hier richtig sind? Du hattest etwas von 20°C aufwärts erzählt und nicht von eisigen Wind direkt ins Gesicht.“ , hörte ich nur noch eine übermüdete Mädchenstimme gegen den Wind fiepen.

Natürlich waren wir an unserem ersten Etappenziel, in Avignon, angekommen, allerdings spät abends, sodass wir uns alle nur noch nach unserem Schlafsack und einer ruhigen Nacht sehnten.

Doch dabei blieb es nicht. Mit den Worten: „Katzeee, ich muss dringend auf’s Klo, ich brauch ’ne Taschenlampe“, wurde ich aus meinem Schlaf gerissen und mit „Mist, ich glaube, ich habe eine Blasenentzündung, gute Nacht!“, in den Schlaf verabschiedet.

Die Vermutung bestätigte sich am nächsten Morgen. Ein Mädel hat eine Blasenentzündung und das auf Fahrt. Es blieb uns nichts anderes übrig, als einen Arzt aufzusuchen. Wir fragten in einer Apotheke nach dem nächstgelegenen Arzt. Man gab uns einen Zettel mit der Adresse des Arztes und sagte uns freundlich, dass wir den Weg finden werden. Wir sind ja schließlich Pfadfinder.

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05

09

Festnahme an der georgischen Grenze

Julian und Nico aus dem Orden Vierzig Morgen waren im Februar und März vergangenen Jahres in Georgien. Doch noch bevor die Fahrt richtig beginnen konnte erlebten die beiden ein kleines Abenteuer an der Grenze.

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Unsere Reise beginnt in Istanbul. Mit dem Bosporus als Lebensader ist die Stadt die Nahtstelle zwischen Mittelmeer und schwarzem Meer, Orient und Okzident. Reisende sollten acht geben und sich nicht allzu lange in Istanbul aufhalten – so warnt man uns – denn sonst würde einen die Stadt mit all ihrem Zauber ganz und gar verschlingen

Lange haben wir so oder so nicht vor zu bleiben, denn unsere Reise soll bald weiter gehen: Nach Ostanatolien und nach Georgien. Den großen Basar und den Gewürzmarkt sollte jedoch jeder Istanbulreisende gesehen haben. Der Basar wurde bereits im 15. Jahrhundert unter Sultan Mehmet II errichtet und war ursprünglich Handlungsort für edle Stoffe, wertvolle Antiquitäten und Edelsteine. Diese muss man jedoch heute zwischen Nippes und und Ramsch suchen. Ledigtlich das energische Feilschen mit den Händlern hat sich wahrscheinlich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert. weiterlesen…

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08

Lappland – Eine Liebeserklärung

Über meiner Heimat Frühling seh’ ich Schwäne nordwärts fliegen…

Dieses Lied von tusk aus dem Jahr 1933 bringt die Sehnsucht nach dem hohen Norden wunderbar auf den Punkt – schließlich kommt es vom „Erfinder“ der bündischen Sehnsucht nach dem Norden.

Kaum eine Gegend dieser Welt wird bei uns so oft besungen und mit so viel Emotion belegt.

Daher diese kleine Liebeserklärung.

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Für mich war Lappland die dritte Großfahrt – und seitdem hat mich der Zauber nicht mehr losgelassen. Man liest es immer wieder: Entweder, es lässt Dich nie mehr los, oder Du willst nie mehr hin.

Eine so große zusammenhängende, fast unberührte Naturlandschaft findet man in Europa nur noch im hohen Norden. Dort ist es noch möglich, auf einem Berggipfel zu stehen und in keine Richtung irgendwelche Spuren der menschlichen Zivilisation zu sehen oder zu hören. Keine Straße, keine Stromleitung, kein Sendemast, kein Licht. (Streng genommen ist aber auch Lappland eine Kulturlandschaft, die seit tausenden Jahren von den Samen bewirtschaftet wird.) weiterlesen…

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07

08

Der Scoutingtrain rollt!

DSC_1785Am Donnerstag dem 31.7. war es endlich so weit. Der ScoutingTrain setzt sich in Bewegung.

Vorher gab es eine kleine Feier mitten in Berlin, am Rande des Alexanderplatzes.

Die Organisatoren, Unterstützer und alle Teilnehmer, die in Berlin starten, versammelten sich, um einigen bewegenden Reden zu lauschen, vom Projekt zu erzählen, Fotos der Vorbereitungen anzuschauen und einen ersten Vorgeschmack des großartigen ScoutingTrain Orkestars zu bekommen. Spätestens beim ersten Lied überlegten wohl viele der Daheimgebliebenen, ob sie sich nicht doch noch in einen Rucksack schummeln können, um während der nächsten drei Wochen auf dem Weg zum Baikalsee in den Genuss dieser wunderbaren Musik zu kommen. Kaum zu glauben, dass man das alles erst in der Woche vorher zum ersten Mal geprobt hatte!

Den Organisatoren sah man die Vorfreude und Erleichterung deutlich an, dass es nun endlich losgeht und dieses riesige, aufwendige Projekt tatsächlich stattfindet. weiterlesen…

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15

01

Abenteuer in den Rhodopen – Mit dem Zugvogel Berlin auf Fahrt

Vergangenen Sommer zog es Gerrit nach Bulgarien. Als freivagabundierender Wandervogel begleitete er eine Gruppe des Zugvogel Berlin. Über die Abenteuer, die sie dort in den Bergen und Wäldern erlebten erzählt er uns heute.

IMG_0483Auf nach Thrakien. Im Schatten des Pirin und des Rila Gebirges liegen die Rhodopen. Mit bis zu 2925 Metern reicht es doch zumindest für den ein oder anderen Schweissausbruch bei den täglichen Wanderungen in glühender Mittagshitze. Die sprudelnden Bergquellen, die sich hier wie nur für uns hinter fast jeder Straßenecke verbargen, waren eine willkommende Freude. Einige waren sogar fest eingemauert mit einem mannsgroßen Becken, so dass sie einer Badewanne glichen (was natürlich auch als solche genutzt wurde). Noch mehr Erfrischung brachten höchstens noch die plötzlich aufkommenden Gewitter. Ein sehr heftiges überraschte uns unglücklicherweise mitten auf einer Querfeldeinbergkammüberquerung. Eine Abkürzung wollten wir nehmen und so verließen wir den plätschernden Fluss im Tal und schleppten unser Gepäck ein ausgetrocknetes Flussbett hinauf zum Gipfel der Berge… weiterlesen…

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