Getaggt mit: 2011

25

11

Gardensurfing – Private Gärten als Zeltplätze

Langsam kommt das Gefühl, das Gefühl der Ferne. Tagsüber durch die Natur wandern und abends unter dem Sternenhimmel einschlafen. Jetzt, wenn die kalte,weiße Jahreszeit kommt werden die letzten Reserven der tollen Erinnerungen des letzten Sommers ausgeschöpft – Zeit nach vorne zu schauen und die Fahrten fürs nächste Jahr in Angriff zu nehmen. Na, schon Gedanken gemacht wo es hin gehen soll?

Falls ihr morgens schon wissen wollt wo ihr euch am Abend betten werdet solltet ihr bei diesen Websiten mal vorbeischauen:

Freagle.org

Die erste ist freagle.org, ein Communitybasierte Zeltplatzverzeichnis,  laut eigener Aussage ein „Gastfreundschaftsnetzwerk“. Der Gründer, Gerrit Hussmann,  ist übrigens selbst Pfadfinder.

weiterlesen…

Autor:

18

11

Chrissis Ausrüstungstipps: Wege aus dem Wichtelterror – 10 Ideen für unter 10 EUR

Von drauß´ vom Walde komm ich her,
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.
All überall auf den Straßen und Plätzen
sah ich Gruppenstunden-Wichtel flitzen.
Und dort vorne aus dem Monitor
schaut mit großem Locken der Konsum hervor.
Und wie ich so strolcht durch des Internets Bahn,
da rief er mich mit säuselnder Stimme an:
„Hey Chrissi“, rief er er, „altes Gestell!
Bewege die Finger und spute dich schnell.
Die Preise fangen zu sinken an,
die Webshops sind weit aufgetan.
Alt und Junge sollen nun
sich nach Geschenken unter 10 Euro umtun.
Und morgen flieg ich hinab zu Erden,
denn es soll wieder gewichtelt werden.“

weiterlesen…

Autor:

15

11

Franz Josef Degenhardt ist tot

Am 14. November 2011 starb Franz Josef Degenhardt. Ein Liedermacher, der zumindest mit „Es liegen drei glänzende Kugeln“ in so manch einem Liederbuch vertreten ist. Wer hat eigentlich verstanden worum es darin geht mag man fragen. WoHei wirft für uns einen kleinen Blick auf das Werk eines besonderen Liedermacher.

Franz-Josef Degenhardt 1972 Foto: Heinrich Klaffs (CC BY-NC-SA)

Bei „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder“ habe ich mir früher immer vorgestellt, dass es darum geht, dass irgendwelche Kinder reicher Eltern nicht mit uns Pfadfindern spielen sollen. Weil wir ja so schmuddelig sind, wenn wir von Fahrt kommen.

Und mit „Es liegen drei glänzende Kugeln“ hab ich mir immer schwer getan. Ehrlich gesagt habe ich den Text nie richtig verstanden und die Interpretationshilfen, die man in so manchem Liederbuch finden kann haben die Sache auch nicht besser gemacht. Denn, zumindest in den Gruppen die ich kenne, ist es ein Pimpfenlied. Warum auch immer. weiterlesen…

Autor:

09

11

Ungarische Begegnungen – Auf Sommerfahrt mit den Schalmen Teil 2

Die Anreise war schon lang gewesen, über Bayern, Tschechien, die Slowakei waren wir in den letzten Wochen gefahren. In Bratislava verloren wir über die Hälfte der Mannschaft, es waren schwierige Zeiten. Eine Woche später sollten Kristian und ich im rumänischen Arad ein halbes dreckiges Dutzend aus dem Bergischen Orden empfangen und so machten wir uns geschwächt, verletzt, mit inneren und äußeren Dämonen kämpfend auf den Weg.

In Budapest hatten wir zwei Tage von einem netten Zeltplatz am Rande der Stadt aus die ungarische Metropole erkundet und auch der Wolkenbruch am frühen Morgen war eigentlich völlig unproblematisch. Leider hatte sich, während des Frühstücks im Gästehaus mit frischen Pfannkuchen und Kakao, zu viel Regenwasser seinen Weg in unsere Lokomotive gebahnt und meinen unzureichend gesicherten Schlafsack sattsam getränkt. Da wir eh aufbrechen wollten, packten wir unseren Krempel nass ein und machten uns auf die kurzweilige Suche nach einer Wäscherei. Nach Stunden mit tropfnassem Gepäck durch die Busse und das Metrossystem der ungarischen Metropole fanden wir eine nette kleine Wäscherei. Die resoluten Damen hatten ausschließlich mehrstündige und kostspielige Programm mit Waschen und Trocknen zur Auswahl. Nur Trocknen gab es nicht, Nein, Nein! Etwas ratlos setzen wir uns erstmal hin und aus purer Verzweiflung packte ich meinen nassen Schlafsack aus. Einer der Damen winkte mir zu, zeigte auf den Schlafsack und steckte ihn kurzerhand in den Trockner. Plötzlich ging alles ganz unkompliziert und Geld wurde auch vehement abgelehnt. Herrliches Ungarn! weiterlesen…

Autor:

01

11

Tipp: Feuer machen mit Kienspan

Wer kennt es nicht. Es hat den ganzen Tag geregnet, ihr seid tapfer durch den Wald gestapft und endlich froh, dass eure Kohte steht. Alles was noch fehlt ist etwas warmes zu Essen im Bauch und dann ab in den Schlafsack. Nur hat der liebe Gott vor dem Essen noch eine Herausforderung für uns parat. Feuer machen.

Es gibt viele Möglichkeiten sich das Feuer anzünden zu erleichtern eine besonders spannende Anzündhilfe haben wir auf Youtube gefunden: Kienspan, oder auf Englisch auch Fatwood.
Was das ist und wie man am besten an Kienspan kommt schaut ihr auch am besten selbst an.

 

Früher hat man Kienspan nicht nur zum anzünden von Feuer verwendet. Es war bis ins 19. Jahrhundert hinein das in Europa am weitesten verbreitetste Beleuchtungsmittel. Es gab schmiedeeiserne Halter in die ein Stück Kienspan eingesetzt und angezündet wurde. Eine hundert Prozent natürliche Kerze sozusagen.
Und darüber hinaus kann man Kienspan angeblich auch dazu verwenden das Wetter vorherzusagen. Je nachdem ob es beim Abbrennen raucht oder nicht wird es also Regen geben…

So wie es scheint, lohnt der Weg in den nächsten Kiefernwald, sei es direkt auf Fahrt, oder schon jetzt in der Herbstsonne. Der Winter kommt bestimmt und die nächsten verregneten Fahrtentage vielleicht auch. Wohl dem, der dann ein Stück Kienspan aus dem Rucksack zaubern kann.

Oder habt ihr eine bessere Methode parat auch bei Regenwetter ein Feuer zu entzünden?

 

Autor:

Seite 1 von 512345