Getaggt mit: 2014

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Smoke on the Lager – Wie baue ich mir einen Räucherofen selbst

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Räuchern – eine der ältesten Methoden um Lebensmittel zu konservieren und dabei noch eine der schmackhaftesten. Nicht umsonst werden in den USA heute noch Smoker groß wie LKWs gebaut. Aber kann man so ein Ding auch bei uns auf einem Lager bauen?

Eigentlich ist das Prinzip des Räuchern ganz einfach: Holz rauchen lassen und Räucherware drüber. Dann warten und nach einiger Zeit sind die Lebensmittel vergoldet. In der Praxis sollte man aber doch noch ein bisschen differenzieren, um an ein leckeres Ergebnis zu kommen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem Kalt- und dem Heißräuchern. Das Kalträuchern dient in erster Linie zur Konservierung für einen längeren Zeitraum und wird beispielsweise bei Schinken oder Salami angewendet. Das Problem: Man gart dabei die Ware nicht, sondern trocknet sie über einen Zeitraum von einer Woche bis sechs Monate bei Temperaturen von bis zu 25 C°.  Damit kommt dieses Prinzip für unsere Zwecke eher nicht in Frage. weiterlesen…

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03

„Wir bieten einen Raum für eine unbefangene Begegnung“ – ein Interview mit dem Vorbereitungskreis des Exilberäunertreffens

Auf dem HaSiWe hat man nicht nur die Gelegenheit Freunde wiederzutreffen, neue Lieder kennenzulernen und einfach eine große Portion Spaß zu haben, sondern kann auch den Vorbereitungskreis (VK) des Exilberäuners zu einem Interview treffen. So saßen nun am Samstagmorgen nach einer kurzen Nacht vor dem Singewettstreit Karo, Jan, Hagen, Bene und Ebba zusammen.

Informationen zum Vorbereitungskreis findet ihr hier.

Foto: schnipsel

Ebba mit dem Vorbereitungskreis beim Interview. Foto: schnipsel

Schwarzzeltvolk: Wie habt ihr euch als Vorbereitungsgruppe gefunden? Kennt ihr euch schon länger?

Vorbereitungskreis: Nach der Entscheidung der Burg das bündische Leben und die Veranstaltungen für ein Jahr von der Burg fernzuhalten gab es relativ schnell eine Gruppe von Bündischen, die überlegte das Beräuner stattfinden zu lassen. Anders natürlich. Nämlich im Exil. Übrig geblieben sind wir 4. Wir haben zum Teil schon länger beim Beräuner mitgeholfen, ob nun als Liederhefthersteller oder Bardame. Und wir fühlen uns der Burg zum Teil seit Jahren verbunden.

Beim HaSiWe gab es im Vorfeld relativ große Probleme genügend Teilnehmer zu finden. Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr schon genug Anmeldungen? Ist es wirklich nötig noch einen weiteren Singewettstreit durchzuführen, obwohl es schon so viele gibt?

Wir haben schon einige Sänger, aber man freut sich natürlich immer über noch mehr. Wir können auf jeden Fall sagen, dass es stattfinden kann. Das Beräuner ist vom Flair her ganz anders als der HaSiWe. Es sind mehr Wandervögel da, er ist viel kleiner und durch die selbstgeschrieben Lieder hat er einen besonderen Charakter, den sonst kein anderer Singewettstreit für uns hat. weiterlesen…

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02

Keine leichte Entscheidung – Der Hamburger Singewettstreit aus Jury-Sicht

Cantalle kommt aus dem PBN und ist schon seit einigen Jahren in der Jury des Hamburger Singewettstreits aktiv. Sie berichtet für uns wie sich so ein Wettstreit aus Sicht eines Jury-Mitglieds anfühlt und wie es ist nicht immer leichte Entscheidungen treffen zu müssen.

Die Jury des Finales bei der Arbeit

Die Jury des Finales bei der Arbeit

8.30h. Der Wecker klingelt. Heute ist Singewettstreit. Bis 11.45h müssen mein Sohn Livan und ich uns bei Sundré aus dem Vorbereitungskreis im Foyer des Philosophenturms der Uni Hamburg melden, um uns für die Jury einteilen zu lassen.

Seit Anfang der 90´er Jahre mache ich nun schon in der Jury des HSW mit, manchmal in der Vorentscheidung, manchmal abends, aber immer mit dem gleichen Spaß an der Sache.

Wie ich die Gruppen bewerte, hängt natürlich davon ab, welche Kategorie ich zugeteilt bekomme, denn es ist etwas völlig anderes, vor einer vielleicht noch nicht ganz zusammengewachsenen Kindergruppe zu stehen, als vor „alten Säcken“, die das schon ihr halbes Leben lang machen.

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02

Auf dem Hamburger Singewettstreit

Nachdem upsi in der letzten Woche berichtet hat, wie es ist sich in einer Woche auf den Singewettstreit vorzubereiten, wechseln wir heute die Perspektive. Annika berichtet aus ihrem ganz persönlichen HaSiWe-Tagebuch aus Zuschauersicht.

Foto: Andreas Rettig

Freitag, 9:30 Uhr
– Aus dem Bett gequält: Check
– Statusmeldungen über den HaSiWe bei Facebook gelesen: Check
– Packen: Nicht so ganz Check, aber immerhin habe ich mir schon Gedanken gemacht, welche Zunfthose ich anziehe

Ein paar Stunden Schreibtisch und Zug trennen mich noch von Hamburg

Freitag, 18 Uhr
Endlich sitze ich im Zug. Um mich herum lauter Blauhemden aus dem Pfadfinderbund Boreas. Um nicht aufzufallen – und um mich schon einmal auf Hamburg einzustimmen – trage ich mein Fischerhemd.

Dreieinhalb Stunden noch, ich bin voller Vorfreude. weiterlesen…

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02

NordSüdNord beim Hamburger Singewettstreit 2014 (6)

Ein Lied /sieben Tage fünf Feierabende‘

 

Alles begann vor eineinhalb Wochen mit einer nächtlichen Nachricht von marIMka aus meinem Singekreis auf meinem Handy (Zeit: 2.24 Uhr): „Wie schaut es eigentlich aus mit ‚ein Lied/sieben Tage?‘“. Ein kurzer Check unserer Kalender ergab: Das wäre schon ziemlich wahnsinnig mit unseren Arbeitszeiten und der Tatsache, dass wir erst ab Mittwoch komplett an einem Ort sein würden. Aber wir waren angefixt und jetzt haben wir den Salat: Wir sind dabei. (…) Ihr könnt jetzt täglich in meinem Tagebuch verfolgen, wie es so läuft.

Teil 1 nachlesen

Teil 2 nachlesen

Teil 3 nachlesen

Teil 4 nachlesen

Teil 5 nachlesen

 

Tag 8. Samstag, 22.02.2014

„Nächstes Mal nehmen wir gleich Koffeintabletten.“

20140223_171223Der Tag des Hasiwes ist endlich da. Am Mittag haben wir noch eine kurze, müde Generalprobe im Stamm. Generalproben sollen ja nicht gut laufen, von daher ist alles in Ordnung. Es ist trotzdem ein komisches Gefühl, aufzutreten und zu wissen, dass wir das Stück bisher noch kein einziges Mal komplett richtig durchgesungen haben. Dieses erste Mal muss dann eben auf der Bühne kommen. Immerhin proben wir überhaupt erst seit Mittwoch alle zusammen. Die Teilnahmereihenfolge wird gelost und wir sind als drittes dran. Die wenigen Minuten auf der Bühne vergehen wie im Flug und ich komme mit dem Kopf gar nicht hinterher, so schnell ist alles wieder vorbei.  Daher fehlt mir auch jegliche Einschätzung dazu. Ich glaube, es lief ganz gut. Wir landen dann auf dem dritten Platz von vieren. Die Gruppen auf Platz 1 und 2 gefallen mir sehr gut. Gegen so eine Instrumentierung oder eine so viel größere Gruppe kommen wir zu viert auch gar nicht an. Ich bin daher absolut zufrieden mit unserem dritten Platz. Die Kategorie gefällt mir in diesem Jahr überhaupt besonders gut, weil alle Gruppen die Aufgabe sehr unterschiedlich lösen und es nicht langweilig wird. Jetzt können wir auch guten Gewissens die Reste unserer Stimmen auf der Nachfeier zerschießen und alles nachholen, was wir von der Vorfeier verpasst haben. Und das tun wir dann auch.

Mein Fazit zur Woche: Das war eine interessante und lustige Erfahrung, aber auch sehr anstrengend. Alles ein bisschen viel des Guten. Aber zu viel des Guten kann bekanntermaßen wundervoll sein. Wer weiß, ob es uns dann nächstes Jahr nicht doch wieder in den Fingern juckt…

 

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