Artikel von: upsi

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Wo man singt, da lass dich ruhig nieder

Denn Pfadfinder haben keine schlechten Lieder – oder doch?

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Singen und musische Veranstaltungen gehören für mich neben der Fahrt zu den schönsten Aktivitäten des Pfadfinderlebens. Es ist etwas, das geblieben ist, auch, wenn ich aus beruflichen Gründen nicht mehr so aktiv an vielen Fahrten teilnehmen kann. Hier mal ein Singetreffen und da mal eine kleine Feierei in der Kneipe passt immer noch irgendwo rein und macht einfach glücklich.

Seit einiger Zeit ist da aber auch dieses ungute Gefühl in Singerunden. Nicht richtig einzuordnen, eher ein diffuses Bauchgrummeln, das sich im Laufe der Zeit immer häufiger meldet. Dann bin ich nicht mehr ganz so glücklich. Beim Singen möchte ich mich wohlfühlen und Spaß haben – mit einigen der Lieder fühle ich mich aber mittlerweile alles andere als wohl.

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02

#Kohtenchallenge

Wir zelten schwarz schnell!

 

#Kohtenchallenge

Unter dem Hashtag #Kohtenchallenge tauchten in den letzten Monaten immer wieder Videos bei Facebook und Youtube auf, die eine Pfadfindergruppe beim schnellen Aufbau einer Kohte zeigen. Die Regeln sind einfach: Das Material darf bereit liegen, alle Planen müssen sauber geknüpft werden – eine Seite davon nur bis zur Hälfte als Eingang. Das Kohtendach muss drauf und sauber ausgespannt sein, alle Heringe (acht Stück) müssen fest eingeschlagen werden. Jeder, der einen Film hochgeladen hat, darf zwei weitere Gruppen nominieren. Man darf sich auch selbst nominieren und den Film auf Facebook oder auf Youtube stellen. Gewinner gibt es keine, aber man kann sich aneinander messen und schauen, wie gut man in dieser pfadfinderischen Fähigkeit ist – und vor allem viel Spaß beim Drehen haben. Wir wollten wissen, was dahinter steckt und konnten den Erfinder Hathi (Pfadfinder Metzingen e.V.) für ein kleines Interview gewinnen.

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Sing mit! Überbündische Singerunde der Heliand Pfadfinderschaft in Frankfurt

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Am letzten Wochenende war ich endlich einmal – nachdem ich schon seit Jahren die Einladung dazu bekomme – in Frankfurt bei der überbündischen Singerunde der Heliand Pfadfinderschaft. Das Wochenende bot für mich die perfekte Gelegenheit, dem Adventstrubel zu entfliehen und viele Freunde wiederzutreffen. Als Wiedersehenstreffen bezeichnen es auch die Veranstalter und es sind wohl die vielen über die Jahre gewachsenen (über-)bündischen Freundschaften, die diese Veranstaltung so gelungen und so gut besucht machen. Angefangen im Jahr 2006 mit 12 Teilnehmenden kommen mittlerweile weit über 100 Personen zum Singen. weiterlesen…

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09

Tu immer was der Würfel sagt

Die Älterenrunde des Stammes Astrid Lindgren auf Stochastik-Fahrt

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Eine Fahrt ist immer beeinflusst von Zufällen. Vieles ist ungewiss. Das macht für uns den Reiz der Fahrt aus. Bei Entscheidungen verlassen wir uns auf unsere Erfahrungen oder auf unser Bauchgefühl.

Bei unserer letzten Älteren-Fahrt verließen wir uns vor allem auf zwei Würfel (6 Augen und 18 Augen) und eine Münze. Die Idee schwirrte schon lange in unseren Köpfen herum, ließ sich bisher jedoch noch nicht umsetzen. So beschlossen wir zu Beginn des Jahres, diese Art der Fahrt einmal auszuprobieren. Der ursprünglich nicht ganz ernst gemeinte Name ‚Stochastik-Fahrt‘ hielt sich so nachhaltig, dass die Fahrt schlussendlich doch diesen Namen bekam.

Ende Juli ging es dann für ein Wochenende los. Da wir keinerlei Plan für diese Fahrt hatten, entschieden wir spontan, uns am Hauptbahnhof ein Länderticket zu kaufen, um Richtung Mecklenburg-Vorpommern zu fahren. Der Wetterbericht versprach dort nämlich – ganz im Gegensatz zu den umliegenden Bundesländern – ein sonniges Wochenende.

Als wir im Zug Richtung Rockstock saßen, würfelten wir die Anzahl der zu fahrenden Stationen aus und landeten in Hagenow Land. Die hier geworfene Münze sagte eindeutig nein zu unserer Frage, ob wir dort in einen neuen Regionalzug steigen sollten und wir machten uns auf den Weg. weiterlesen…

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06

Unverzichtbares Fahrtengepäck

Das Fahrtengepäck. Was gehört unbedingt rein, was darf auf keinen Fall mit? Vielleicht gibt es kaum eine andere Frage mit der man sich in bündischen Gruppen so oft, so lang und so emotional beschäftigen kann. Für die einen ist packen generell ein Graus. Andere ziehen klare Trennlinien zwischen dem was ins Gepäck gehört, weil es einfach total sinnvoll und ungemein praktisch ist und dem was stilistisch korrektes Fahrtengepäck ausmacht. Oft beginnt die Diskussion schon bei der Frage nach dem einzig wahren Rucksack.

Im Folgenden wollen wir euch die persönlichen Lieblingsgegenstände des Schwarzzeltvolks vorstellen. Was darf in unserem Fahrtengepäck auf keinen Fall fehlen, egal ob sinnvoll oder einfach nur liebgewonnen und schön.

2011-07-19 Packen

upsi

Schon Douglas Adams sagte, ein Handtuch sei so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen könne. So könne man sich beispielsweise zum Wärmen darin einwickeln, es als Notsignal schwenken, darunter schlafen oder dem Blick des gefräßigen Plapperkäfers von Traal entgehen. Aber auch, wenn die Fahrt nicht ganz so weit weg führt, ist ein Handtuch sehr wichtig, sofern man sich unterwegs zumindest ein Mindestmaß an Hygiene erhalten möchte und keinen Wert darauf legt, nach dem Baden klitschnass in seine Sachen zu steigen. Auch ist es sehr hilfreich, wenn nachts das Wasser durch die Kohte läuft, weil der innere Schweinehund einem vom Ziehen eines Grabens abgeraten hat und man ohnehin nicht an Wettervorhersagen glaubt. Und: Was gibt es Schöneres, als nach einem heißen Wandertag in den kühlen See oder das Meer zu springen und sich danach in ein schönes, kuscheliges Handtuch zu wickeln?

Handtücher haben aber einen entscheidenden Nachteil: Sie sind schwer. Das dachte ich zumindest – bis ich Microfaserhandtücher für mich entdeckte. Es gibt sie in Outdoor- und Sportgeschäften in unterschiedlichen Größen: Ganz klein für die Minimalisten bis riesengroß für alle, die sich, wie ich, gerne komplett darin einwickeln. Selbst mein großes Handtuch hat nur ein Packmaß von 18 x 12 cm und wiegt etwas über 200 Gramm. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Handtücher sehr schnell trocknen und man sie zur Not auch einfach außen an den Rucksack hängen kann. Auf unserer sehr heißen Irland-Fahrt im letzten Jahr wären die vielen Strandbesuche ohne mein Microfaserhandtuch nur halb so schön gewesen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich mich jahrelang mit einem winzigen Frotteehandtuch begnügen konnte. Gegen den Plapperkäfer von Traal wäre das auch sicher zu klein gewesen… weiterlesen…

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