Getaggt mit: bündische Jugend

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Die Seeschlacht von Meierwik – Mit der Mytilus von Göteborg nach Flensburg

Dies ist ein Artikel von Jule, die vergangenen Sommer mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe auf dem bündischen Segelschiff Mytilus von Göteborg nach Flensburg segelte. Kurz vor Erreichen des sicheren Hafens wäre die Überfahrt fast noch gescheitert, denn Mytilus-Skipper Ulf war mit seiner Segel-AG auf Kaperfahrt.

Ende August trafen wir uns in Göteborg, um auf der sagenumwobenen Mytilus anzuheuern und unsere ersten und zweiten seemännischen Erfahrungen zu sammeln. Unter der Obhut von Skipper Volker und seinen beiden Bootsmännern Kami und Uwe stachen wir Sonntagmorgen bei sonnigem Wetter und einer leichten Brise aus Ost in See.

An Bord befanden sich weiterhin die Geschwister Nina und Ole, zwei Leichtmatrosen bayerischer Herkunft, Melli, ihres Zeichens Seesportlerin und heimliche Geliebte des Bootsmanns Kami, Flusa, zukünftige Mutter vieler kleiner Nachwuchskapitäne, die bootsbauende Landratte Armin, Chefnavigator Martin, die seekränkelnde Jukebox Anne und meine Wenigkeit.

Die Route führte uns von Göteborg über Vinga, Anholt und andere kleine Orte in der dänischen Südsee, die wir bei völliger Dunkelheit in dermaßen wahnwitzigen Geschwindigkeiten passierten, so dass sich heute keiner mehr an ihre Namen erinnert, bis nach Flensburg. Nachdem wir uns mit einigen Boje-über-Bord-Manövern warm gefahren hatten, ging es so richtig los, wir hatten den Wind im Rücken, die Sterne über uns, Schweinswale an Back- und Steuerbord und (fast) immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. weiterlesen…

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27

02

Das Ergebnis des Hamburger Singewettstreits 2012 – So hat die Jury entschieden

Während unser Volksentscheid zum Hamburger Singewettstreit noch bis Mittwochabend läuft wollen wir natürlich auch all diejenigen nicht vergessen, die nicht selbst mitgeschrieben haben, oder gar nicht beim Singewettstreit selbst dabei waren. Deshalb hier eine kurze Auflistung der ersten drei Plätze in allen Kategorien. weiterlesen…

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21

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Stichwort Mut

In der aktuellen Ausgabe des Stichwortes ist ein Gespräch mit Johannes über das Schwarzzeltvolk erschienen. Er schildert seine Eindrücke über die Entstehung des Artikels.

Hat jemand in das aktuelle STICHWORT schauen können? Dann habt ihr bestimmt den Artikel über uns gesehn. Wir, besser gesagt ich wurde interviewt. Zu Schwarzzeltvolk, und warum wir das ganze machen. Herrausgekommen ist ein 4 Seiten Gespräch in dem ich erzähle worum es uns beim Schwarzzeltvolk geht, und warum auch Mut (das Thema der Ausgabe) dazu gehört ein Blog zu starten.

Ich finde es ist ein sehr gelungenen Artikel der sehr gut unseren Beginn beschreibt, unsere Beweggründe warum wir Schwarzzeltvolk gestartet haben.

Hier soll es aber weniger um den Artikel selbst gehen, sondern eher um seine Entstehung. weiterlesen…

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09

11

Ungarische Begegnungen – Auf Sommerfahrt mit den Schalmen Teil 2

Die Anreise war schon lang gewesen, über Bayern, Tschechien, die Slowakei waren wir in den letzten Wochen gefahren. In Bratislava verloren wir über die Hälfte der Mannschaft, es waren schwierige Zeiten. Eine Woche später sollten Kristian und ich im rumänischen Arad ein halbes dreckiges Dutzend aus dem Bergischen Orden empfangen und so machten wir uns geschwächt, verletzt, mit inneren und äußeren Dämonen kämpfend auf den Weg.

In Budapest hatten wir zwei Tage von einem netten Zeltplatz am Rande der Stadt aus die ungarische Metropole erkundet und auch der Wolkenbruch am frühen Morgen war eigentlich völlig unproblematisch. Leider hatte sich, während des Frühstücks im Gästehaus mit frischen Pfannkuchen und Kakao, zu viel Regenwasser seinen Weg in unsere Lokomotive gebahnt und meinen unzureichend gesicherten Schlafsack sattsam getränkt. Da wir eh aufbrechen wollten, packten wir unseren Krempel nass ein und machten uns auf die kurzweilige Suche nach einer Wäscherei. Nach Stunden mit tropfnassem Gepäck durch die Busse und das Metrossystem der ungarischen Metropole fanden wir eine nette kleine Wäscherei. Die resoluten Damen hatten ausschließlich mehrstündige und kostspielige Programm mit Waschen und Trocknen zur Auswahl. Nur Trocknen gab es nicht, Nein, Nein! Etwas ratlos setzen wir uns erstmal hin und aus purer Verzweiflung packte ich meinen nassen Schlafsack aus. Einer der Damen winkte mir zu, zeigte auf den Schlafsack und steckte ihn kurzerhand in den Trockner. Plötzlich ging alles ganz unkompliziert und Geld wurde auch vehement abgelehnt. Herrliches Ungarn! weiterlesen…

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20

10

Hilfe mein Sippenführer ist weg! – Ich werde erwachsen!

Das erste Mal alleine mit der eigenen Sippe auf Fahrt? Ein unvergessliches Ereignis und eine Erfahrung, aus der man noch viel lernen kann. Katze berichtet für uns direkt und ungefiltert von ihrer ersten Fahrt ohne Sippenführer.

Für meine Sipplinge hat die Fahrt am Anreisetag oder in der letzten Gruppenstunde beim Rucksackchecken angefangen, aber für mich persönlich schon viel früher…

Man stellt sich alles so leicht vor, doch wenn man alles selbst plant und vorbereitet, merkt man erst wie viel Zeit man investiert und an was man alles denken muss damit es am Ende schön ist und sich auch lohnt. Ich nehme mir gerne die Zeit für die Planung einzelner Aktionen und ich habe mich gefreut diese Fahrt alleine zu planen, denn irgendwann muss man sich von seinem eigenem Sippenführer lösen und Dinge erfahren und in die Hand nehmen, die man vorher nicht konnte und kannte.

Angefangen hat alles mit den Fragen: Wann fahren wir, wie lange, wer kommt alles mit? Nach meiner Umfrage hat sich herausgestellt, dass wir entweder lange mit wenigen Leuten oder kurz mit vielen übers Wochenende fahren können. weiterlesen…

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