Getaggt mit: Fahrt

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Landratten auf Kurs gebracht – der Gau Alt-Burgund unterwegs auf Mytilus

Im Sommer war eine Gruppe aus dem Gau Alt-Burgund im VCP auf Mytilus unterwegs. Inge berichtet für uns wie aus Landratten langsam aber sicher Seeleute wurden.

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Bin schon seit Tagen nicht mehr trockenen Fußes gestrandet. Überall Regen – Wasser – Pfützen und ein kühler Wind, der um die Nase streicht. Bisschen frisch, bisschen nass, alles. Wie Herbst eben – oder ein grandioser Sommer auf der Mytilus.

Wir treffen uns in einer 12m²-großen Studentenbude in Lund und  üben schon mal das Leben auf engstem Raum. Voll bepackt mit Essen für die nächsten sieben Tage – nicht zu vergessen die Stiege Pfälzer Wein – nehmen wir einen ganzen Zugabteil ein. Bis auf die Kollision mit einem Einkaufswagen verläuft die Zugfahrt einigermaßen unspektakulär. weiterlesen…

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ScoutingTrain: Von Berlin bis an den Baikalsee – unendliche Weiten und Abenteuer erleben

Mit der Transsibirischen Eisenbahn quer durch den Osten Europas und Russland. Der ScoutingTrain 2014 will genau das mit einem Zug voller Pfadfinder möglich machen. Ziel ist dabei nicht nur neue Länder zu bereisen, sondern auch die Menschen die dort Leben kennenzulernen. Charo von der Bahn-Direktion des ScoutingTrains stellt das Projekt näher vor.

CIMG5961 - Arbeitskopie 2Warum Russland und Osteuropa wurde ich gefragt. Als ich die Ausschreibung gesehen habe für neue Direktoriumsmitglieder habe ich mir gedacht: warum eigentlich nicht? Ich war im Süden, im Norden, im Westen Europas und in Südamerika, aber östlicher als Prag bin ich noch nicht gekommen. Wenn ich bisher an Russland dachte, kamen mir Bilder von meterhohen Schneewehen und kleinen Vodka-Distillerien in den Sinn. Im Mai war ich dann das erste Mal in Moskau und ich muss schon sagen, dass meine Bilder revidiert worden sind und viele, viele Neue dazu kamen. Dabei habe ich nur ein Bruchstück dieses riesigen Kontinents gesehen. Die meisten anderen aus dem Direktorium haben schon lange Jahre Erfahrung mit und Freundschaften in Russland und Kasachstan. Milena kommt selbst aus Polen. weiterlesen…

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Nero, Nero schreit die Meute – Auf Fahrt durch Kroatien

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Wasser – was für ein Wort. Für uns hat es inzwischen eine tiefere Bedeutung.
Jede Fahrt richtet sich ja irgendwie immer nach dem Wasser aus. Man muss abends eine Quelle oder einen Bach erreichen, um kochen zu können, irgendwann will man sich auch mal waschen, trinken …

Zur Not wird auch noch die kleinste Brackwasserlache oder jedes noch so kleine Rinnsal mühselig mit Tassen oder gar Löffeln ausgeschöpft und nur wer wirklichen Durst kennt, der weiß, was jede kleine Quelle für Freude in uns auslösen kann.
So war es auch auf dieser Großfahrt, unter der sengenden Sonne des Südens, das Wasser, um das sich alles drehte.

Eigentlich wollten wir schon vor vier Stunden wach gewesen sein und hätten jetzt schon die 1000 Höhenmeter hinter uns. Um fünf Uhr wollten wir aufstehen, um vor der Mittagshitze den steilen Aufstieg zu schaffen und rechtzeitig zu sehen, ob die auf der Karte eingezeichnete Zisterne auch Wasser hat. Doch die Bora, einer der stärksten Fallwinde der Welt an der Adriaküste, hat uns die letzte Nacht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Keiner von uns hat auch nur eine Minute schlafen können, bei Windstärken von gefühlten 200km/h und einer Lautstärke die der eines Düsenjets gleich kam. weiterlesen…

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Transnistrien – Auf Fahrt mit dem Sorbischen Wandervogel

Transnistrien, der kleine Landstrich jenseits des Flusses Dinister, irgendwo zwischen Modawien und der Ukraine, scheint sich zu einem mytischen Sehnsuchtsort abenteuerlicher Fahrtengruppen zu entwickeln. Dort soll der wilde Osten Europas tatsächlich noch wild sein. Hanko vom Sorbischen Wandervogel berichtet für uns von einer Fahrt in diese Region.

P1120527Wir ahnten nur vage, was uns in Transnistrien erwarten würde. In fast keinem anderen Land Europas ist der Graben zwischen arm und reich so tief und morastig. Seit Stalin ganze Mafiaclans hierher ins Exil schickte, prägen düstere Gestalten das Bild der Städte. Wir mittendrin. Eine überschaubare Fahrtengruppe von fünf Anfang-Zwanzigjährigen, satt von den ollen Nordland-Fjorden und nun dem Ruf des wilden Ostens folgend.

Die EU weigert sich zwar bis heute die Autonomie dieses Landstrichs zwischen Moldawien und der Ukraine anzuerkennen, dies schert die Grenzbeamten allerdings wenig. Gleich beim Einreisestempel müssen wir tief in die Tasche greifen um an den grimmigen Soldaten vorbei zu kommen. Glücklicherweise verlief die Anreise per Tramp reibungslos und die Notgroschen für eine Bahnfahrt wechseln nun den Besitzer.

Wir durchstreifen die Dörfer und verlieren uns der atemberaubenden Landschaft und der Gastfreundschaft der Einheimischen. Alexanders`s Russischkenntnisse erweisen uns besonders hier die allergrößten Dienste

Ihr jungen Buben seid ja halb verhungert. Kommt herein und probiert die Suppe!

Danke Mütterchen, wir haben bereits gegessen

Kinder, zumindest eure nassen Hemden will ich waschen und trocknen!

Mein Freund hier lässt dir vielen Dank ausrichten aber uns geht es gut

Dann vielleicht einen Tee?

Aber nur, wenn wir dir etwas vorsingen dürfen. Los Jungs, greift in die Saiten! weiterlesen…

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Wo kommt ihr her? – Aus Polen! – Auszüge aus einem Fahrtentagebuch des Stamm Wikinger

Drei Erlebnisse von der letzten Sommerfahrt nach Polen haben wir heute für euch. Ein Gastartikel von Max aus dem Stamm Wikinger im Deutschen Pfadfinderbund Mosaik.

Bonn-Frankfurt-Würzburg-Görlitz und weiter geht es in Polen. Unfassbar viele Pausen. Es kommt mir so vor, als ob wir in jedem Dorf halten. Die Landschaft wird schöner, ruhiger und nach 26 Stunden Fahrt, endlich der Lagerplatz. Geschafft. Direkt auf das Bundeslager. Wir sind einen Tag zu früh dran. Dann suchen wir uns halt noch was für heute Nacht.

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UWAGA. Ein weißes Schild liegt auf dem Boden und darauf steht »Achtung« (auf Polnisch). Das Schild, ein Überbleibsel des leider schon vergangenen Bundeslagers, erinnert an so viele schöne Dinge.
Weg vom Lagerplatz also. Rucksack auf, Wanderschuhe dran gebunden und barfuß losgelaufen. Nach nur wenigen Kilometern merke ich, dass das irgendwie eher unklug war. Brandblasen schmücken meine Füße. Es ist einfach viel zu heiß auf dem Asphalt.

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Eine Pause in Terka, einem kleinen verschlafenen Örtchen, macht es möglich, unsere Wasservorräte aufzufüllen. Dabei passiert einem unserer Mädels etwas Unfassbares: Ein netter, junger Mann spricht sie an und drückt ihr kurz darauf etwas in die Hand. Wir Jungs freuen uns enorm, da wir denken der Herr hat ihr seine Nummer gegeben. So falsch ist das auch nicht. Auf der Visitenkarte der Londoner Modelagentur steht tatsächlich auch seine Nummer drauf. Aber gut, wem ist das noch nicht passiert? Du bist in den Waldkarpaten unterwegs und irgendwo im Nirgendwo taucht ein Modelagent auf und spricht dich an. weiterlesen…

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