Getaggt mit: Fahrt

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Räudiges Seemannspack auf der Falado von Rhodos

Dies ist ein Gastartikel von Tina. Sie befuhr im Sommer mit einem Haufen räugigem Seemannspack auf der Falado von Rhodos die Meere vor Spanien und Portugal.

Hannah, Torpedo, Zapussel, Balu, Benno, Laura, die beiden Flöhe, Bonni und Tina. Da waren sie also, das räudige Seemanspack, das auf der Falado angeheuert hatte. Aus allen Winkeln Deutschlands waren sie in A Coruna in Nordspanien zusammengekommen, um unter dem gefürchteten Käpt’n Sascha auf der Falado von Rhodos den Atlantik zu erobern.

Nach alter Seemannstradition spendeten wir dem Land, der See und dem Wind einen ordentlichen Schluck Rum, bevor die Leinen losgeworfen und abgelegt wurde.

Der Wind war uns gut gesonnen und brachte uns schnell auf den richtigen Kurs. Schon bald stellte sich heraus, dass unsere Crew eine bunte, aber sehr harmonische Mischung war. Jeder packte mit an, ob es nun darum ging in die Wanten zu steigen und in luftiger Höhe die Segel ein- und auszupacken, oder sich bereit zu halten für das Halse-Manöver. Wenn es hieß: „All hands on deck!“ kam Bewegung in den wilden Haufen. weiterlesen…

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Slowakei – Mit dem Jungenbund Phoenix auf Sommerfahrt

Dies ist ein Gastartikel von felix vom Orden der Weitfahrer im Jungenbund Phoenix. Der Artikel erscheint auch in der kommenden myrrhenstreu, der postille des phoenix.

Etwas anders hatten wir uns diese Fahrt wohl erhofft. Ruhiger vielleicht. Gesammelter und bewusster als Gruppe. Einfach gemeinsam eintauchen in die Wälder und Berge des slowakischen Erzgebirges südlich der Tatra. Keine dramatischen Gipfel und heroischen Ziele, sondern Zeit, um sich aufeinander einzulassen und im Fahrtenerleben aufzugehen. Aber meist sind es ja nicht die äußeren Umstände, sondern wir selbst in ihnen, die uns am stärksten widerstreben.

Eigentlich war alles als eine große Ordensfahrt geplant gewesen, mit den beiden Fähnlein und dem Älterenkreis, die sich am Ende ihrer eigenen Unternehmungen in der Slowakei treffen sollten. Jedoch schwand nach Ostern einem Teil der Jüngeren die Fahrtenlust und für die Jüngsten ergab sich als Gruppe ein anderer Fahrtentermin. Es blieben also nunmehr die Älteren und die zwei, drei wackeren Strolche, die sich nicht von ihrem Abenteuermut abbringen ließen. Die Aussicht, doch noch gemeinsam als Orden unterwegs sein zu können, beflügelte unsere Planungen, zumal wir noch nie in solcher Runde getippelt waren. weiterlesen…

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Straßenstaub im Wilden Osten

Dies ist ein Gastartikel von Johannes aus dem Stamm Draconis. Der Artikel erschien zuerst im haddak, der Bundeszeitschrift des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik.

Eine abenteuerliche Fahrt durch Siebenbürgen

Nach anderthalb Tagen Zugfahrt kriechen wir aus unserem Schlafwagen. Der Nachtzug von Wien nach Bukarest fährt inzwischen durchs rumänische Flachland, und das erste Abenteuer liegt schon hinter uns: Nachts um vier weckt uns lautes Klopfen an der Tür. Kennen wir schon, Zöllner. Diesmal wohl die rumänischen. Pässe raus, verschlafen die Zöllner anblinzeln und fertig ist die Kiste. Ich bin schon fast wieder eingeschlafen, da höre ich aufgeregtes Diskutieren aus dem Nachbarabteil. Innerhalb von Sekunden stehen Thorsten und ich auf dem Gang – in Boxershorts. Ich helfe Sean in seinem Bett nach seinem Pass zu suchen. Gleichzeitig reden wir alle auf die Zöllner ein, dass wir nicht der Meinung sind, dass Sean hier und jetzt aussteigen sollte. Sie sind anderer Meinung, schließlich findet sich aber der Pass und sie ziehen ab.

Jetzt sind wir also fast da und der erste Eindruck, den wir durch die Zugfenster gewinnen, ist Fahrtenromantik pur: Aus dem Morgennebel, der nur wenig Sicht gibt, tauchen alle paar Meter kleine Heumieten auf. Hin und wieder rattern wir durch verschlafene Örtchen und die kleinen, einspurigen Asphaltsträßchen, die alle Nase lang die Schienen kreuzen, sind menschenverlassen. weiterlesen…

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Wat mutt, dat mutt… un nu mutt dat numal: 100 Kilometer in 24 Stunden

Häufig sind diese Läufe heuzutage mit einer Spendenaktion verbunden, bei der man sich von einem Sponsor für jeden gelaufenen Kilometer einen bestimmten Betrag für einen vom Vorbereitungskreis ausgewählten guten Zweck auszahlen lässt.

Doch worin liegt, neben dem guten Zweck, der Reiz darin und wie fühlt es sich an, 24 Stunden nur mit den eigenen Füßen zu verbringen? Um das herauszufinden, habe ich ein kurzes Interview mit nia und jio aus meinem Stamm geführt, die im Sommer 2012 das erste Mal am Afklabastern einem 100-Kilometermarsch des Hamburger VCP, teilgenommen haben. Und wer weiß, vielleicht werde ich es doch eines Tages ausprobieren… weiterlesen…

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Der Fahrtenmoment 2012 – Platz 1

Heute heißt es: And the winner is…
Wir haben in der Redaktion abgestimmt und am Ende hat ein Bild gewonnen, das man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht auf der Rechnung hatte. Aber bei unserem ersten Platz stimmt einfach alles. Die Stimmung die das Bild ausdrückt und die Beschreibung des Momentes in dem es entstanden ist.

Vielen Dank noch einmal an alle die an unserer Aktion teilgenommen haben. Wir haben uns über jeden einzelnen Beitrag gefreut. Am Ende musste ein Beitrag ausgewählt werden und es wurde:

Der Fahrtenmoment 2012 von Jenny Steffens:

Wir waren auf dem See Lelong nahe der norwegischen Grenze unterwegs.
Das Bild ist am Bergfest entstanden.

Eigentlich hatten wir geplant am Bergfest lecker essen zu gehen und uns einen Campingplatz mit Duschen und sogar einer Waschmaschine zu gönnen. Doch leider stellte sich Lennartsfors als ein sehr! kleiner Ort heraus. So wurde aus dem Essen zwei Burger und zweimal geschnetzeltes mit Fritten und leider war auch der Campingplatz zu weit entfernt, sodass wir gezwungen waren in der bereits beginnenden Abenddämmerung zurück zu paddeln um uns einen Schlafplatz zu suchen. Das führte zu einem weiteren Problem, da wir auch geplant hatten in Lennartsfors einkaufen zu können und nun mit den restlichen Vorräten noch zwei Tage auskommen mussten.

Das alles hat die Stimmung natürlich erstmal deutlich gedrückt. Wir waren müde und Muskeln und Gelenke schmerzten schon seit einigen Tagen und zu allem Überfluss hatten wir nun verdammt antregende 20 Km vor uns und nur für anderthalb Tage Essen.

Doch dann hat sich die Stimmung auf einmal um 180° gedreht. Die beiden Mädels (13;15), die vorher eher paddelfaul und moserig waren, sind als sie unsere Lage erkannt haben richtig aufgeblüht und haben kurzerhand beschlossen die ganze Nacht durchzupaddeln. Die Stimmung war selten so gut wie an diesem Abend. Und so haben wir, föhlich singend, die Kanus aneinander gebunden und sind im Abendrot gepaddelt als das Bild entstanden ist.

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