Kategorie: Tipps

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Neues Handgepäck von Schlagsaite

In gut zwei Wochen kommt sie also, die neue Schlagsaite CD “Handgepäck”. Wir haben vorab schon einmal reinhören dürfen. CD Cover "Handgepäck"

Schlagsaite selbst sagt über die neue CD:

“Unser „Handgepäck“ ist ein absoluter Meilenstein unserer Bandgeschichte und stellt für uns eine enorme qualitative Weiterentwicklung dar.”

Und wir können uns dem anschließen. Die zwei Vorgänger wurden von Pablo Peredes produziert, die neue jedoch von Jan Niemeyer, den man schon als Schlagzeuger bei Schlagsaite kennt. Man merkt das Schlagsaite sich an einen Schlagzeuger gewöhnt haben, viele Lieder wirken durch das Rythmusinstrument “runder”.

Stilistisch wurde an vielen Schrauben gedreht, aber nicht überdreht, es ist Schlagsaite, das hört man direkt. Das Lied “Elendes Land” ist eines der ersten Lieder, die nach der letzten CD entstanden ist, wenn man es weiß hört man da noch die “alte Schule” raus. weiterlesen…

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07

Stammesführung online Teil 3: Kalender

Irgendwie können wir es nicht lassen, wir arbeiten immer noch mit diesem Internet. Und weil wir darin in vielen Belangen vor allem eine praktische Arbeitshilfe sehen haben wir vor langer Zeit mal die Serie „Stammesführung online“ ins Leben gerufen. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die ersten beiden Teile der Serie.
Nach einer längeren Pause greifen wir das Thema wieder auf und geben euch ein paar Tipps zur Kalenderführung online.

Übersicht des Google Kalenders

Jeder der in der Stammesarbeit tätig ist, braucht einen Kalender und wenn dieser nur dazu dient den Überblick zu behalten.

Die meisten von euch verwenden sicherlich einen klassischen Kalender aus Papier. Sie sind einfach, funktionieren immer und überall und niemand wundert sich, wenn man in der Schule oder auf dem Stammesrat darin rumkritzelt. Also warum sollte man sich einen Kalender im Internet anlegen?

Gründe gibt es viele, für mich entscheidend sind folgende:

Zusätzliche Informationen zu einem Termin hinterlegen

In einem Onlinekalender kann man beliebig viele Informationen an einen Termin anheften, zum Beispiel eine Adresse mit direkter Karte, Leute die an der Veranstaltung teilnehmen, Tagesordungspunkte oder persönliche Notizen für die Vorbereitung…
Einem Kalender aus Papier geht irgendwann der Platz aus, dem digitalen nicht. weiterlesen…

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07

SO JUNG… eine CD aus dem Hause Zugvogel

Ohne Titelo

Der Zugvogel – Deutscher Fahrtenbund feiert sein 60-jähriges Bestehen und im gleichen Atemzug nicht nur sich selbst, sondern auch 60 Jahre Singen und Musizieren. Was kann es also passenderes geben als eine neue Zugvogel-CD die dann auch noch herrlich selbst-ironisch mit “So Jung …” betitelt wurde.

Aufgenommen wurde die CD mit verschiedenen Gruppen des Bundes und in Zusammenarbeit mit den Bündischen Audio.

Darauf vertreten sind zahlreiche Lieder die sich in den vergangenen Jahren zu Klassikern in den meisten bündischen Singerunden gemausert haben, aber auch einige Stücke die bislang noch wenig bekannt sind.

Wir haben uns die CD in der Redaktion angehört und wollen euch an unseren ganz individuellen Meinungen teilhaben lassen.

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02

Als Werner Helwig das Trampen erfand – oder: Die Waldeck, eine Dokumentation von Gabi Bollinger

Samstagabend. Kurz vor acht. Chips und Cola stehen bereit und das Schwarzzeltvolk versammelt sich vor dem Bildschirm. Auf dem Spielplan steht „Die Waldeck“. Ein Dokumentarfilm von Gabi Heleen Bollinger dessen Trailer in den vergangenen Wochen die Runde machte.
Hier ein Versuch in Worte zu fassen, was bei uns vom Film hängen blieb.

Der fast neunminütige Zusammenschnitt hatte es leicht bei uns Interesse zu wecken. Zwei von uns waren schon selbst auf Burg Waldeck, aber vor allem ist es doch einer dieser bündischen Sehnsuchtsorte. Ein Ort um den sich Geschichten ranken, an dem damals bedeutende Dinge geschehen sind und bei dem auch große Namen mitklingen. Der Nerother Wandervogel, die Liedermacher, Reinhard Mey, Hannes Wader und wie sie alle heißen..

Das sind Bilder, derer sich auch Gabi Bollinger in ihrem Film bedient. Die ersten Szenen zeigen eine Autofahrt durch den Hunsrück und aus dem Off zitiert eine Stimme aus Werner Helwigs „Auf der Knabenfährte“, nicht nur einen Satz, als vorangestelltes Zitat, sondern einen ganzen Abschnitt. Aber ehrlich gesagt muss man das Cover der DVD zu Rate ziehen um zu verstehen was da zitiert wird.

Einmal auf Burg Waldeck angekommen übernimmt Gabi Bolliger, die Macherin des Films selbst das Wort. Nach mehr als dreißig Jahren sei sie zurückgekehrt, weil sie gehört habe, dass wieder etwas los sei, auf Burg Waldeck. Zunächst scheint der Film als persönliche Spurensuche zu beginnen, Gabi Bollinger schildert ihren persönlichen Bezug zur Waldeck und ihre subjektive Motivation den Film zu machen. Und schon ist man Mitten in den sechziger/siebziger Jahren, bei den Festivals. Hein und Oss Kröher kommen zu Wort, dann Tschaika aus Berlin und Schlagsaite, die im Hier und Jetzt ihren Beszug zur Waldeck artikulieren.

Wenig später läuft ein älterer Herr mit Regenschirm über eine Wiese, sucht am Fundament einer Hütte nach den Resten der „ersten Bühne“ die aber „abgefackelt wurde“. Und wir Fragen uns vor dem Bildschirm welche Bühne und warum wurde sie abgefackelt? Gabi Bollinger betont, dass sie damals noch gar nicht dabei war, weil sie zu jung und außerdem in Afrika gewesen sei. Es sei eine wilde Zeit gewesen. Ja, und unübersichtlich möchte man antworten.

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21

02

Fahrtenessen für harte Zeiten: Erbswurst

 Fahrtenessen kann und soll so vieles sein. Lecker, nahrhaft, gesund, möglichst selbst gemacht und je nach persönlichen Vorlieben manchmal auch öko, fair, vegetarisch, vegan, links oder rechts herum gerührt. Alles hat seine Berechtigung. Und doch gibt es einen Tipp für ultimatives Fahrtenessen auf den die meisten dieser Eigenschaften nicht zutreffen. Die Erbswurst.

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Heißt zwar Wurst, ist aber keine Wurst. Hinter der Erbswurst versteckt sich eine instant Erbsensuppe. Lediglich die Form, sie wird als in Papier eingeschlagene Stange bzw. Wurst verkauft, gab ihr den Namen. Und wie die Packung verrät wird sie schon seit 1889 so verkauft, wie man sie heute noch im Regal findet. Damit ist sie eines der ältesten, industriell hergestellten Fertiggericht überhaupt, wie der schnelle Blick auf Wikipedia verrät.
Außerdem erfährt man dort, dass die Erbswurst ursprünglich von der preußischen Armee als Nahrung für Soldaten verwendet wurde. Es gab sogar Versuche Teile der Armee über Wochen mit nichts als Erbswurst und Brot zu ernähren. Ob das heute noch zu empfehlen ist erscheint fraglich. weiterlesen…

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