Getaggt mit: Szene

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02

NordSüdNord beim Hamburger Singewettstreit 2014 (5)

Ein Lied /sieben Tage fünf Feierabende‘

 

Alles begann vor eineinhalb Wochen mit einer nächtlichen Nachricht von marIMka aus meinem Singekreis auf meinem Handy (Zeit: 2.24 Uhr): „Wie schaut es eigentlich aus mit ‚ein Lied/sieben Tage?‘“. Ein kurzer Check unserer Kalender ergab: Das wäre schon ziemlich wahnsinnig mit unseren Arbeitszeiten und der Tatsache, dass wir erst ab Mittwoch komplett an einem Ort sein würden. Aber wir waren angefixt und jetzt haben wir den Salat: Wir sind dabei. (…) Ihr könnt jetzt täglich in meinem Tagebuch verfolgen, wie es so läuft.

Teil 1 nachlesen

Teil 2 nachlesen

Teil 3 nachlesen

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Tag 7. Freitag, 20.02.2014

„Ich höre Stimmen. Und sie stehen nicht in meinem Notensystem.“

20140221_174159

Spoileralarm?!

Heute besteht der Plan darin, alles mehrmals durchzusingen und insbesondere den vierstimmigen Teil zu üben. Außerdem erstellen wir kreative Lernzettel für Text und Akkorde. Da wir eigentlich erst seit Mittwoch überhaupt vollständig sind, gibt es noch etwas Verwirrung mit den Stimmen. Auch wenn wir jetzt seit zwei Jahren nicht mehr zusammen Musik gemacht haben, merken wir, dass wir schon einmal zuammen gesungen haben und uns noch immer gut aufeinander einstimmen können. Trotz allem könnten wir noch gut zwei Tage mehr gebrauchen.
Wir sind alle müde von der Woche – oder krank. Daher verzichten wir auf die Vorfeier und gehen früh schlafen. So viel zu der Frage, warum niemand von uns gerade in Willhelmsburg ist. Bis morgen dann. Feiert für uns mit!

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Fortsetzung folgt…

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20

02

NordSüdNord beim Hamburger Singewettstreit 2014 (4)

Ein Lied /sieben Tage fünf Feierabende‘

 

Alles begann vor eineinhalb Wochen mit einer nächtlichen Nachricht von marIMka aus meinem Singekreis auf meinem Handy (Zeit: 2.24 Uhr): „Wie schaut es eigentlich aus mit ‚ein Lied/sieben Tage?‘“. Ein kurzer Check unserer Kalender ergab: Das wäre schon ziemlich wahnsinnig mit unseren Arbeitszeiten und der Tatsache, dass wir erst ab Mittwoch komplett an einem Ort sein würden. Aber wir waren angefixt und jetzt haben wir den Salat: Wir sind dabei. (…) Ihr könnt jetzt täglich in meinem Tagebuch verfolgen, wie es so läuft.

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Tag 6. Donnerstag, 20.02.2014

„Ich brauche noch einmal Schleimlöser, bevor es zu spät ist!“

20140220_193828Ich habe tatsächlich meine Stimme geübt. Zumindest in meinem Kopf während der heutigen S-Bahn-Fahrten. Das wirklich gegen vier andere Stimmen ansingen ist natürlich etwas ganz anderes. Verenas Mama, die am Nachmittag zu Besuch war und geht, als wir beginnen zu proben, sagt, das könne noch etwas werden. Das gibt Hoffnung (oder war sehr höflich!). Die anderen haben auch ihre Hausaufgaben gemacht und wir versuchen, das Ganze zusammenzusetzen. Nach einiger Zeit klingt es ganz passabel. Weil Verena festgestellt hat, dass Süßholzwurzel und Ingwer eine gute Teekombination ‚die fetzt‘ abgeben, dopen wir uns ausgiebig damit. Am Ende des Treffens haben wir große Fortschritte gemacht und überlegen in einem Anfall von Übermut, ob wir beim nächsten Mal nicht einfach gar nicht proben. Die größte Herausforderung wird auf jeden Fall noch das Auswendiglernen. Zwei Proben haben wir noch.

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Fortsetzung folgt…

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09

01

Quo vadis HaSiWe – Ein Interview mit flina

Ende Februar findet zum 37. Mal der Hamburger Singewettstreit statt. Nach wie vor eine der größten bündischen Veranstaltungen, aber wie lange noch? Schon im Vorfeld des letzten Hamburger berichteten wir darüber, dass sich der Vorbereitungskreis über zu geringe Anmeldungen beklagte. Damals war das erste Mal offen die Rede davon, dass der Singewettstreit vielleicht nicht stattfinden könne. Diesen Herbst wiederholte sich das Geschehen und wir stellten uns wieder die Frage: Steht der Hamburger Singewettstreit vor dem Aus? Darüber sprachen wir mit flina aus dem Vorbereitungskreis.

2012-02-25 HaSiWe  053

Schwarzzeltvolk: Hallo flina, magst du dich unseren Lesern zunächst kurz vorstellen?

flina: Moin, ich bin flina – ich komme aus dem Ortsring Hamburg im WVDB. Seit ein paar Jahren bin ich im Vorbereitungskreis des Hamburger Singewettstreites und kümmere mich da hauptsächlich um den Kontakt zu den Singegruppen.

Wenn man dem Hamburger Singewettstreit auf Facebook folgt, dann konnte man in den letzten Tagen immer wieder lesen, dass ihr zu wenig angemeldete Singegruppen habt. Wie ist der aktuelle Stand?

Die Gruppen haben die Situation so ernst genommen, wie sie war und sich zuletzt noch ausreichend angemeldet. Der Singewettstreit kann stattfinden.

Müssen wir uns ernsthaft Sorgen machen, dass es in Zukunft keinen Hamburger Singewettstreit mehr geben wird?

Die Sorgen sind durchaus berechtigt. Nicht erst in den letzten Jahren melden sich immer weniger Gruppen an um mitzusingen. Es ist ja nicht so, dass wir den Singewettstreit vorbereiten und damit hat es sich. Ganz im Gegenteil, der Singewettstreit lebt ausschließlich davon, dass es Gruppen gibt, die mitmachen wollen, wir koordinieren das Ganze „nur“… weiterlesen…

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05

12

Trifels – „Aber das, was gestern gut war, kehrt hier ein paar Stunden zurück…“

Danke an Henrik A. H. für dieses Bild!

Foto: Henrik A. Ha

Vor mehr als einem Monat bin ich wieder einmal von einer wunderbaren Trifels zurückgekehrt und sie klingt immer noch nach. Sie gehört einfach für mich zum Herbst dazu. Da wird es mehr als Zeit, ihr einen Artikel beim schwarzzeltvolk zu widmen.

Die Trifels ist seit nunmehr über zehn Jahren ein fester Termin in meinem Kalender. Über die Trifels wird nicht diskutiert, da fahre ich hin – insgesamt über 1000 Kilometer an einem Wochenende, ohne mit der Wimper zu zucken. Aber wieso eigentlich? Das ist gar nicht so einfach zu erklären, aber ich wage einen Versuch.

Die Trifels – genauer heißt das Treffen ‚Singen, Tanzen und Musizieren auf der Burg Trifels’ unterscheidet sich für mich grundlegend von jedem anderen musischen Treffen und hat ihren ganz eigenen Charme. weiterlesen…

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31

10

Die Waldjugend zur aktuellen Situation auf der Burg Ludwigstein

Seit einigen Jahren gibt es Diskussionen um die Jugendburg Ludwigstein und das von ihr vertretene Konzept „Offene Burg“. Im Nachgang zu den Feierlichkeiten des Meißner-Jubiläums scheinen die Wellen besonders hoch zu schlagen. Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen Gastbeitrag der Deutschen Waldjugend, der anlässlich des bevorstehenden Forsteinsatzes auf dem Ludwigstein das Verhältnis zwischen Waldjugend und Burg beleuchtet und zusätzlich einen Appell an die Bünde des Meißner-Lagers richtet. Das Originaldokument dazu findet ihr am Ende dieses Artikels auch zum Download.

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Die Waldjugend zur aktuellen Situation auf der Burg Ludwigstein

Als Waldjugend sehen wir unsere Wurzeln im Naturschutz und in der Tradition der bündischen Jugendbewegung. In diesem Sinne führen wir seit Jahrzehnten unsere Bundesforsteinsätze auf dem Ludwigstein durch, einzelne Mitglieder sind aktiv in den Bauhütten oder der VJL oder haben als Freiwilligendienstleistende eine besondere Bindung zu dieser Identifikationsstätte der Jugendbewegung aufgebaut.

Als demokratischer Bund und Mitunterzeichner der Mannheimer Resolution diskutieren wir schon seit mehreren Jahren kritisch mit den Verantwortlichen der Stiftung Jugendburg Ludwigstein und der Jugendbildungsstätte über den politischen und bündischen Hintergrund eines Teils ihrer Besucher. Uns verwundert daher die aktuelle Berichterstattung nicht. Sie ist für uns aber Grund, den bisher leise geführten Diskurs in die (bündische) Öffentlichkeit zu tragen. Dabei ist uns folgendes wichtig:

Das Engagement der Deutschen Waldjugend auf der Burg Ludwigstein ist seit mehreren Jahren als kritische Begleitung einer auch aus unserer Sicht mindestens unglücklichen Entwicklung zu verstehen. Wir stimmen der Interpretation des Konzepts der „Offenen Burg“ durch die Verantwortlichen der Stiftung, des Burgbetriebs und der Jugendbildungsstätte ausdrücklich nicht zu. Entschieden distanzieren wir uns von Gruppen, die offen oder verdeckt völkisches oder nationalistisches Gedankengut fördern.

Wir halten die Burg als überbündischen Identifikationsort der Jugendbewegung aber für zu wichtig, als dass wir sie durch unser Weichen noch weiter den umstrittenen völkisch-nationalistischen Gruppen überlassen können. weiterlesen…

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