Artikel von: WoHei

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„Ich mach die Elf! Oder vielleicht doch besser die Sechs und danach fünf auf einmal?“ – Nach Kubb kommt Mölkky!

Einige Jahre mag es wohl her sein, dass ich zum ersten Mal auf einem Lagerplatz stand und mit einem Holzstock nach Klötzchen warf die vor mir auf der Wiese verteilt standen. Damals hieß das Kubb und es ging darum gezielt des Gegners Klötze aus dem Feld zu räumen. Mittlerweile ist Kubb überall bekannt und wird selbst von jungen Familien in den Parks deutscher Großstädte gespielt. Zeit, dass ein neues Spiel unsere Pfingstlager erobert.2008-09-13 Fleckenmauerfest  024 - Arbeitskopie 2

Dieses Jahr stehe ich meinen Gegnern nicht gegenüber und es gibt keine Mannschaften. Bei Mölkky besteht das Spielfeld nur aus einem nicht näher definierten freien Platz. Die Holzklötze sind von eins bis zwölf durchnummeriert und stehen in einem Pulk, wenige Meter von mir entfernt. Direkt vor meinem Fuß: Eine Linie. Oder viel mehr ein Ast der als Linie dient. Wir improvisieren, das gehört sich so.

Eigentlich könnte man banal behaupten Mölkky sei nur so etwas wie Kegeln auf der Wiese und so ganz falsch ist das auch nicht. Grundprinzip des Spiels ist es, die Holzklötze vor mir umzuwerfen und wie beim Kegeln versucht dies jeder Spieler der Reihe nach aufs Neue. Damit hören die Gemeinsamkeiten zum Kellersport älterer Kneipenbesucher aber auch schon auf. Bei Möllky gibt es unterschiedlich viele Punkte, je nachdem welchen Klotz man umwirft und je nachdem wie viele Klötze auf einmal. Fällt nämlich ein einzelner, so Punktet man in der Höhe der Zahl auf dem Klotz. Fallen mehrere Klötze, so bekommt man so viele Punkte wie Klötze umgefallen sind. weiterlesen…

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Quo vadis HaSiWe – Ein Interview mit flina

Ende Februar findet zum 37. Mal der Hamburger Singewettstreit statt. Nach wie vor eine der größten bündischen Veranstaltungen, aber wie lange noch? Schon im Vorfeld des letzten Hamburger berichteten wir darüber, dass sich der Vorbereitungskreis über zu geringe Anmeldungen beklagte. Damals war das erste Mal offen die Rede davon, dass der Singewettstreit vielleicht nicht stattfinden könne. Diesen Herbst wiederholte sich das Geschehen und wir stellten uns wieder die Frage: Steht der Hamburger Singewettstreit vor dem Aus? Darüber sprachen wir mit flina aus dem Vorbereitungskreis.

2012-02-25 HaSiWe  053

Schwarzzeltvolk: Hallo flina, magst du dich unseren Lesern zunächst kurz vorstellen?

flina: Moin, ich bin flina – ich komme aus dem Ortsring Hamburg im WVDB. Seit ein paar Jahren bin ich im Vorbereitungskreis des Hamburger Singewettstreites und kümmere mich da hauptsächlich um den Kontakt zu den Singegruppen.

Wenn man dem Hamburger Singewettstreit auf Facebook folgt, dann konnte man in den letzten Tagen immer wieder lesen, dass ihr zu wenig angemeldete Singegruppen habt. Wie ist der aktuelle Stand?

Die Gruppen haben die Situation so ernst genommen, wie sie war und sich zuletzt noch ausreichend angemeldet. Der Singewettstreit kann stattfinden.

Müssen wir uns ernsthaft Sorgen machen, dass es in Zukunft keinen Hamburger Singewettstreit mehr geben wird?

Die Sorgen sind durchaus berechtigt. Nicht erst in den letzten Jahren melden sich immer weniger Gruppen an um mitzusingen. Es ist ja nicht so, dass wir den Singewettstreit vorbereiten und damit hat es sich. Ganz im Gegenteil, der Singewettstreit lebt ausschließlich davon, dass es Gruppen gibt, die mitmachen wollen, wir koordinieren das Ganze „nur“… weiterlesen…

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Meißner hautnah – gerte

Meißner hautnah ist eine Interviewreihe in der wir Menschen zu Wort kommen lassen die auf unterschiedliche Art und Weise mit dem 100-jährigen Jubiläum des Freideutschen Jugendtags auf dem Hohen Meißner in Verbindung stehen. Meißner hautnah soll einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und persönliche Geschichten festhalten, ganz nah dran und so vielfältig wie die Menschen und ihre Bünde.

Heute im Interview: gerte aus dem DPB der für den Meißner den Bereich Technik geleitet hat und Lagervogt war.

2013-10-03-Meissner-WoHei  284

gerte hat sich in der Vorbereitung des Meißner-Jubiläums um die Technik gekümmert. Das sind vielleicht genau die Dinge die man bei einem Lager wie diesem gar nicht unbedingt sehen soll, weil sie irgendwo im Hintergrund ablaufen. Aber daneben ist gerte auch noch Lagervogt und damit, zusammen mit kani, Chef der ganzen Schose.

Das es nicht ganz einfach sein würde mit ihm Mitten im Lagerbetrieb ein Interview zu führen, war irgendwie klar. gerte ist dauernd unterwegs. Und ist er es nicht, dann bin ich es. Aber nach zwei, drei nicht hundert Prozent energischen Versuchen klappt es. Wir treffen uns an der Pressejurte und suchen uns ein sonniges Plätzchen, ein wenig versteckt, damit wir (hoffentlich) unsere Ruhe haben.

Ich muss gar nicht groß fragen wie gerte zum Meißner gekommen ist und warum er eigentlich den Kram mit der Technik macht. Er erzählt einfach drauf los. weiterlesen…

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Meißner hautnah – knolle, rudi und drea

Meißner hautnah ist eine Interviewreihe in der wir Menschen zu Wort kommen lassen die auf unterschiedliche Art und Weise mit dem 100-jährigen Jubiläum des Freideutschen Jugendtags auf dem Hohen Meißner in Verbindung stehen. Meißner hautnah soll einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und persönliche Geschichten festhalten, ganz nah dran und so vielfältig wie die Menschen und ihre Bünde.

Für den dritten Teil haben wir mit rudi, knolle und drea aus dem Mädchenwandervogel Solveigh gesprochen.

knollerudidrea

Samstagnachmittag auf dem Meißner-Lager. Ich treffe mich in der Jurte des Mädchenwandervogel Solveigh mit rudi. Ich kenne sie von einem Törn auf Mytilus im vergangenen Jahr. Mit ihr möchte ich darüber sprechen wie sich der Meißner für eine Vierzehnjährige anfühlt.
Wenige Minuten später ziehe ich mit rudi, knolle und drea los. Alleine hat sich rudi nicht getraut.

Ich laufe also mit drei Mädchen im Alter von 14, 15 und 11 Jahren über den Platz und suche eine Ecke abseits des Lagertrubels. Wahrscheinlich hätte ich mir vor gar nicht allzu langer Zeit gar nichts dabei gedacht und mich mit den dreien in die nächstbeste Kothe gesetzt, schließlich regnet es. Diesmal geht mir sofort durch den Kopf wie das wohl aussieht. Der AK Tabubruch zeigt seine Wirkung.
Also steuern wir den Heimathafen an. Dort ist zwar Betrieb, aber nicht so viel, dass es das Interview stören könnte. Mir ist lieber in der Öffentlichkeit zu bleiben und  das ist gut so.

drea ist mit elf Jahren mit Abstand die jüngste mit der ich ein Interview führe. Als ich das eingangs erwähnte fragt sie nur keck, ob das schlimm sei. Natürlich nicht. weiterlesen…

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Meißner Nachlese – Die Fotos

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Der Meißner 2013. Kaum ein Ereignis bewegte die bündische Szene in den letzten Jahren so sehr wie das 100-jährige Jubiläum des Freideutschen Jugendtags auf dem Hohen Meißner. Am Ende waren es mehr als 3500 Jugendbewegte, die am großen Zeltlager teilnahmen.

Keine Frage, dass wir uns bei schwarzzeltvolk.de dieses Ereignis nicht haben entgehen lassen. Wir waren mit mehreren Redaktionsmitgliedern dabei, haben uns hier und da in die Organisation des Lagers eingebracht, oder einfach nur teilgenommen. Ein wenig Vorberichterstattung hatten wir ja schon mit dem Bericht von der letzten Bundesführerversammlung und dem Interviewprojekt Meißner hautnah. Letzteres wird in den kommenden Wochen noch fortgesetzt.

Unser dickes Bündel ein Eindrücken, die wir als Redaktion auf dem Meißner-Lager gesammelt haben, können wie ehrlich gesagt gar nicht in einen einzigen Artikel pressen. Also lassen wir einfach mehrere von uns zu Wort kommen. weiterlesen…

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