Kategorie: Fahrt

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Post von der Großfahrt – Einsendeschluss

Gestern endete offiziell unsere diesjährige Sommeraktion Post von der Großfahrt.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die sich bisher daran beteiligt haben und uns mit einer Postkarte beglückt haben. Wer jetzt nicht weiß wovon die Rede ist, der kann hier noch einmal nachlesen.

Wie damals schon angekündigt warten wir natürlich auf eventuelle Nachzügler, die noch in der Post feststecken. Von einer Postkarte wissen wir auch schon, dass sie noch ankommen soll.

Damit alles reibungslos klappt, haben wir zwei Bitten an euch:

1. Lasst uns wissen, falls ihr uns eine Postkarte geschickt habt. Dann können wir entscheiden, ob wir noch auf Nachzügler warten müssen oder die Aktion endgültig beenden und die Verlosung starten können.

Am besten schreibt ihr uns hier einen kurzen Kommentar.

2. Alle deren Karten schon angekommen sind bitten wir um ein wenig Geduld. Wie gesagt, mindestens eine Karte steckt noch in der Post.

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08

Transnistrien – Auf Fahrt mit dem Sorbischen Wandervogel

Transnistrien, der kleine Landstrich jenseits des Flusses Dinister, irgendwo zwischen Modawien und der Ukraine, scheint sich zu einem mytischen Sehnsuchtsort abenteuerlicher Fahrtengruppen zu entwickeln. Dort soll der wilde Osten Europas tatsächlich noch wild sein. Hanko vom Sorbischen Wandervogel berichtet für uns von einer Fahrt in diese Region.

P1120527Wir ahnten nur vage, was uns in Transnistrien erwarten würde. In fast keinem anderen Land Europas ist der Graben zwischen arm und reich so tief und morastig. Seit Stalin ganze Mafiaclans hierher ins Exil schickte, prägen düstere Gestalten das Bild der Städte. Wir mittendrin. Eine überschaubare Fahrtengruppe von fünf Anfang-Zwanzigjährigen, satt von den ollen Nordland-Fjorden und nun dem Ruf des wilden Ostens folgend.

Die EU weigert sich zwar bis heute die Autonomie dieses Landstrichs zwischen Moldawien und der Ukraine anzuerkennen, dies schert die Grenzbeamten allerdings wenig. Gleich beim Einreisestempel müssen wir tief in die Tasche greifen um an den grimmigen Soldaten vorbei zu kommen. Glücklicherweise verlief die Anreise per Tramp reibungslos und die Notgroschen für eine Bahnfahrt wechseln nun den Besitzer.

Wir durchstreifen die Dörfer und verlieren uns der atemberaubenden Landschaft und der Gastfreundschaft der Einheimischen. Alexanders`s Russischkenntnisse erweisen uns besonders hier die allergrößten Dienste

Ihr jungen Buben seid ja halb verhungert. Kommt herein und probiert die Suppe!

Danke Mütterchen, wir haben bereits gegessen

Kinder, zumindest eure nassen Hemden will ich waschen und trocknen!

Mein Freund hier lässt dir vielen Dank ausrichten aber uns geht es gut

Dann vielleicht einen Tee?

Aber nur, wenn wir dir etwas vorsingen dürfen. Los Jungs, greift in die Saiten! weiterlesen…

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07

Wo kommt ihr her? – Aus Polen! – Auszüge aus einem Fahrtentagebuch des Stamm Wikinger

Drei Erlebnisse von der letzten Sommerfahrt nach Polen haben wir heute für euch. Ein Gastartikel von Max aus dem Stamm Wikinger im Deutschen Pfadfinderbund Mosaik.

Bonn-Frankfurt-Würzburg-Görlitz und weiter geht es in Polen. Unfassbar viele Pausen. Es kommt mir so vor, als ob wir in jedem Dorf halten. Die Landschaft wird schöner, ruhiger und nach 26 Stunden Fahrt, endlich der Lagerplatz. Geschafft. Direkt auf das Bundeslager. Wir sind einen Tag zu früh dran. Dann suchen wir uns halt noch was für heute Nacht.

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UWAGA. Ein weißes Schild liegt auf dem Boden und darauf steht »Achtung« (auf Polnisch). Das Schild, ein Überbleibsel des leider schon vergangenen Bundeslagers, erinnert an so viele schöne Dinge.
Weg vom Lagerplatz also. Rucksack auf, Wanderschuhe dran gebunden und barfuß losgelaufen. Nach nur wenigen Kilometern merke ich, dass das irgendwie eher unklug war. Brandblasen schmücken meine Füße. Es ist einfach viel zu heiß auf dem Asphalt.

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Eine Pause in Terka, einem kleinen verschlafenen Örtchen, macht es möglich, unsere Wasservorräte aufzufüllen. Dabei passiert einem unserer Mädels etwas Unfassbares: Ein netter, junger Mann spricht sie an und drückt ihr kurz darauf etwas in die Hand. Wir Jungs freuen uns enorm, da wir denken der Herr hat ihr seine Nummer gegeben. So falsch ist das auch nicht. Auf der Visitenkarte der Londoner Modelagentur steht tatsächlich auch seine Nummer drauf. Aber gut, wem ist das noch nicht passiert? Du bist in den Waldkarpaten unterwegs und irgendwo im Nirgendwo taucht ein Modelagent auf und spricht dich an. weiterlesen…

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06

Post von der Großfahrt – eine Sommerverlosung

Postkarten von der Großfahrt. Eigentlich ein viel zu kleines Stück Papier für die vielen Erlebnisse und Eindrücke von denen man berichten möchte. Trotzdem eine schöne Sache um einen Gruß aus der Ferne zu senden.

Wo fahrt ihr diesen Sommer hin? Was werden ihr erleben? Wen habt ihr getroffen? Welche Abenteuer habt ihr überstanden? Haltet ihr dies im Fahrtentagebuch fest?

Für alle diese Fragen interessieren wir uns! Auch dieses Jahr möchten wir mit euch wieder eine Sommerverlosung starten. Unter all jenen, die uns eine Postkarte von ihrer Großfahrt schicken, gibt es kleine Schätze zu gewinnen. Überzeugt uns mit spannenden Erlebnissen, originellen Ideen, einem netten Text oder von einem ganz besonderen Ort aus abgeschickt.

Schreibt uns bis zum 15. September an:

Johannes Heimbach
Achenbachstraße 159
40237 Düsseldorf

Zu gewinnen gibt es in diesem Jahr:

Ein Opinel No. 8
Den Klassiker den man immer dabei haben sollte. Aus vielen Rucksäcken und Hosentaschen nicht mehr wegzudenken und treuer Begleiter auf jeder Fahrt.

Eine kleine Pfeffermühle

Für die Kulinariker unter euch. Vergesst das gefriergetrocknete Pulverzeug! Ab jetzt gibt’s in der Fahrtenküche nur noch frisch gemahlenen Pfeffer. As kleinen Bonus füllen wir euch die Mühle mit Pfeffer von unserem Lieblingsdealer www.schwarzerpfeffer.de

Ein unverwüstliches Kartenspiel
Was gibt es einfacheres um sich die Zeit auf langen Bahnfahrten zu vertreiben als eine Runde Maumau? Wären die Karten am Ende der Fahrt nicht nur so  zerschlissen oder sogar beim letzten unfreiwilligen Bad im Fluss durchweicht. Das passiert euch mit diesem reiß- und wasserfesten Kartenspiel garantiert nicht.

Wie immer bei unseren Sommerverlosungen werden unter allen Einsendungen drei Gewinner von der Redaktion ausgewählt. Der erste Platz darf sich als erstes einen Preis aussuchen, dann der zweite und der dritte bekommt was übrig bleibt.

Natürlich wollen wir eure Postkarten auch zeigen, ihr erklärt euch also bei einer Teilnahme damit einverstanden, dass wir eure Postkarten hier veröffentlichen dürfen.

Wir freuen uns von euch zu lesen!

Euer Schwarzzeltvolk

P. S.: Da wir aus eigener Erfahrung wissen, dass Postkarten aus fernen Ländern manchmal ewig unterwegs sind hier noch ein Hinweis: Lasst uns doch einfach Anfang September wissen falls ihr uns von außerhalb Europas geschrieben habt. Dann können wir bei Bedarf auch noch auf Nachzügler warten.

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04

…fahren übers Weltenmeer im Weiberkahn!

Eine Woche, fast nur Weiber auf dem Kahn und die estnische  See. Felicia aus dem Mädchenwandervogel Solveigh berichtet für uns von Bord der Mytilus. – Passend zum Motto des Törn sang der MWV Solveigh schon vor ein paar Jahren auf dem Beräunertreffen. Wir präsentieren heute also einen Fahrtenbericht mit passendem Soundtrack.

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Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Sonnenschein zwischen grauen Wolken herausbrechend weckt uns, oder liegt es an der duftenden Geburtstagstorte? Nachdem letztere innerhalb von wenigen Minuten verspeist ist, begeben wir uns auf den Weg zum kleinen estnischen Dorfladen, in dem wir uns für die bevorstehende Woche auf See eindecken. Vollgepackt mit Schweizern und Kartons voller Lebensmittel stapfen wir zur Fähre, die uns kurz darauf zu unserem Starthafen bringt, auf die Insel Muhu im kleinen Hafenort Kuivastu.

Schon vom Weiten kann man vom Deck der Fähre aus Mytilus, unsere kleine Miesmuschel, sehen. Ihr großer, langer Mast aus glattem, hellbraunen Holz sticht aus der Masse der weißen, modernen Yachten hervor und man könnte denken, dieses kleine, starke Schiff liege schon seit Jahrhunderten in diesem Hafen, wenn die Hafenanlage und die anderen Segelschiffe dieses Bild nicht zerstören würden.

Das Lächeln auf unseren Gesichtern, das von einem Ohr zum anderen reicht, ebenso wie die quietschenden Töne aus unseren Mündern, zeigen die übermäßige Vorfreude auf eine Woche auf  Mytilus voller Abenteuer und Freiheit. weiterlesen…

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