Getaggt mit: Pfadfinder

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07

Was christliche Bünde so machen – Eine Weidenkirche für Berlin

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Als christliche Pfadfinderin frage ich mich häufiger, was denn christliche Elemente in meinem bündischen Leben überhaupt sind, abgesehen von Beten vor jeder Mahlzeit und Lagergottesdiensten.

Am 6. Juli 2014 konnte ich mir auf einer anderen Ebene ein Bild davon machen, was es für Bünde bedeuten kann, christliche Elemente in ihre Arbeit mit einzubauen. Auf der Bäkewiese in Berlin wurde die Weidenkirche eingeweiht. Die Mädchen- und Jungenschaft Argo, der Bund Elanto, die Evangelische Jungenschaft Wedding und der Jungendbund Phoenix haben unter dem gemeinsamen Dachverband der Evangelischen Schülerarbeit (BK) Berlin unterschiedlich intensiv an dem Projekt mitgearbeitet. Der “AKW” (Arbeitskreis Weidenkirche) traf sich zwei Jahre lang zu Vorbereitungen. Bodenproben wurden entnommen, Notausgänge mit der Stadt besprochen, Weiden gezogen, ein Kirchengerüst musste gebaut werden. weiterlesen…

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03

07

Schnipp Schnapp – ein Spieletipp (nicht nur) für verregnete Fahrtentage

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Plitsch, Platsch..

Es regnet. Eigentlich finde ich Regen nicht schlimm. Aber heute, heute reicht es. Seit Stunden regnet es so schlimm, dass wir den heutigen Tag einfach ausfallen lassen und im Zelt bleiben.

Doch irgendwann sind alle Spiele gespielt und jeder neue Vorschlag wird mit einem müden Stöhnen abgelehnt. Ligretto? Oöääahhhh.. Tausendmal gespielt, sodass wir die Strategie der anderen schon kennen. Außerdem gewinnen eh immer die gleichen.

Während der Regen auf das Zelt prasselt und ich in Gedanken „Plitsch, Platsch, Plitsch, Platsch…“ mitspreche wächst mit der Sprachmelodie dieser Worte eine Erinnerung. Gab es da nicht dieses eine Spiel?

Zu Besuch bei meinen Eltern suche ich und werde fündig. 96 harte Pappkarten, die Bilder wecken Kindheitserinnerungen. Ich nehme das Spiel zum Schwarzzeltvolk-Redaktionswochenende mit und stoße auf Begeisterungsstürme. weiterlesen…

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03

Smoke on the Lager – Wie baue ich mir einen Räucherofen selbst

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Räuchern – eine der ältesten Methoden um Lebensmittel zu konservieren und dabei noch eine der schmackhaftesten. Nicht umsonst werden in den USA heute noch Smoker groß wie LKWs gebaut. Aber kann man so ein Ding auch bei uns auf einem Lager bauen?

Eigentlich ist das Prinzip des Räuchern ganz einfach: Holz rauchen lassen und Räucherware drüber. Dann warten und nach einiger Zeit sind die Lebensmittel vergoldet. In der Praxis sollte man aber doch noch ein bisschen differenzieren, um an ein leckeres Ergebnis zu kommen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem Kalt- und dem Heißräuchern. Das Kalträuchern dient in erster Linie zur Konservierung für einen längeren Zeitraum und wird beispielsweise bei Schinken oder Salami angewendet. Das Problem: Man gart dabei die Ware nicht, sondern trocknet sie über einen Zeitraum von einer Woche bis sechs Monate bei Temperaturen von bis zu 25 C°.  Damit kommt dieses Prinzip für unsere Zwecke eher nicht in Frage. weiterlesen…

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28

02

Keine leichte Entscheidung – Der Hamburger Singewettstreit aus Jury-Sicht

Cantalle kommt aus dem PBN und ist schon seit einigen Jahren in der Jury des Hamburger Singewettstreits aktiv. Sie berichtet für uns wie sich so ein Wettstreit aus Sicht eines Jury-Mitglieds anfühlt und wie es ist nicht immer leichte Entscheidungen treffen zu müssen.

Die Jury des Finales bei der Arbeit

Die Jury des Finales bei der Arbeit

8.30h. Der Wecker klingelt. Heute ist Singewettstreit. Bis 11.45h müssen mein Sohn Livan und ich uns bei Sundré aus dem Vorbereitungskreis im Foyer des Philosophenturms der Uni Hamburg melden, um uns für die Jury einteilen zu lassen.

Seit Anfang der 90´er Jahre mache ich nun schon in der Jury des HSW mit, manchmal in der Vorentscheidung, manchmal abends, aber immer mit dem gleichen Spaß an der Sache.

Wie ich die Gruppen bewerte, hängt natürlich davon ab, welche Kategorie ich zugeteilt bekomme, denn es ist etwas völlig anderes, vor einer vielleicht noch nicht ganz zusammengewachsenen Kindergruppe zu stehen, als vor „alten Säcken“, die das schon ihr halbes Leben lang machen.

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02

NordSüdNord beim Hamburger Singewettstreit 2014 (6)

Ein Lied /sieben Tage fünf Feierabende‘

 

Alles begann vor eineinhalb Wochen mit einer nächtlichen Nachricht von marIMka aus meinem Singekreis auf meinem Handy (Zeit: 2.24 Uhr): „Wie schaut es eigentlich aus mit ‚ein Lied/sieben Tage?‘“. Ein kurzer Check unserer Kalender ergab: Das wäre schon ziemlich wahnsinnig mit unseren Arbeitszeiten und der Tatsache, dass wir erst ab Mittwoch komplett an einem Ort sein würden. Aber wir waren angefixt und jetzt haben wir den Salat: Wir sind dabei. (…) Ihr könnt jetzt täglich in meinem Tagebuch verfolgen, wie es so läuft.

Teil 1 nachlesen

Teil 2 nachlesen

Teil 3 nachlesen

Teil 4 nachlesen

Teil 5 nachlesen

 

Tag 8. Samstag, 22.02.2014

„Nächstes Mal nehmen wir gleich Koffeintabletten.“

20140223_171223Der Tag des Hasiwes ist endlich da. Am Mittag haben wir noch eine kurze, müde Generalprobe im Stamm. Generalproben sollen ja nicht gut laufen, von daher ist alles in Ordnung. Es ist trotzdem ein komisches Gefühl, aufzutreten und zu wissen, dass wir das Stück bisher noch kein einziges Mal komplett richtig durchgesungen haben. Dieses erste Mal muss dann eben auf der Bühne kommen. Immerhin proben wir überhaupt erst seit Mittwoch alle zusammen. Die Teilnahmereihenfolge wird gelost und wir sind als drittes dran. Die wenigen Minuten auf der Bühne vergehen wie im Flug und ich komme mit dem Kopf gar nicht hinterher, so schnell ist alles wieder vorbei.  Daher fehlt mir auch jegliche Einschätzung dazu. Ich glaube, es lief ganz gut. Wir landen dann auf dem dritten Platz von vieren. Die Gruppen auf Platz 1 und 2 gefallen mir sehr gut. Gegen so eine Instrumentierung oder eine so viel größere Gruppe kommen wir zu viert auch gar nicht an. Ich bin daher absolut zufrieden mit unserem dritten Platz. Die Kategorie gefällt mir in diesem Jahr überhaupt besonders gut, weil alle Gruppen die Aufgabe sehr unterschiedlich lösen und es nicht langweilig wird. Jetzt können wir auch guten Gewissens die Reste unserer Stimmen auf der Nachfeier zerschießen und alles nachholen, was wir von der Vorfeier verpasst haben. Und das tun wir dann auch.

Mein Fazit zur Woche: Das war eine interessante und lustige Erfahrung, aber auch sehr anstrengend. Alles ein bisschen viel des Guten. Aber zu viel des Guten kann bekanntermaßen wundervoll sein. Wer weiß, ob es uns dann nächstes Jahr nicht doch wieder in den Fingern juckt…

 

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