Getaggt mit: bündische Jugend

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„Wir bieten einen Raum für eine unbefangene Begegnung“ – ein Interview mit dem Vorbereitungskreis des Exilberäunertreffens

Auf dem HaSiWe hat man nicht nur die Gelegenheit Freunde wiederzutreffen, neue Lieder kennenzulernen und einfach eine große Portion Spaß zu haben, sondern kann auch den Vorbereitungskreis (VK) des Exilberäuners zu einem Interview treffen. So saßen nun am Samstagmorgen nach einer kurzen Nacht vor dem Singewettstreit Karo, Jan, Hagen, Bene und Ebba zusammen.

Informationen zum Vorbereitungskreis findet ihr hier.

Foto: schnipsel

Ebba mit dem Vorbereitungskreis beim Interview. Foto: schnipsel

Schwarzzeltvolk: Wie habt ihr euch als Vorbereitungsgruppe gefunden? Kennt ihr euch schon länger?

Vorbereitungskreis: Nach der Entscheidung der Burg das bündische Leben und die Veranstaltungen für ein Jahr von der Burg fernzuhalten gab es relativ schnell eine Gruppe von Bündischen, die überlegte das Beräuner stattfinden zu lassen. Anders natürlich. Nämlich im Exil. Übrig geblieben sind wir 4. Wir haben zum Teil schon länger beim Beräuner mitgeholfen, ob nun als Liederhefthersteller oder Bardame. Und wir fühlen uns der Burg zum Teil seit Jahren verbunden.

Beim HaSiWe gab es im Vorfeld relativ große Probleme genügend Teilnehmer zu finden. Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr schon genug Anmeldungen? Ist es wirklich nötig noch einen weiteren Singewettstreit durchzuführen, obwohl es schon so viele gibt?

Wir haben schon einige Sänger, aber man freut sich natürlich immer über noch mehr. Wir können auf jeden Fall sagen, dass es stattfinden kann. Das Beräuner ist vom Flair her ganz anders als der HaSiWe. Es sind mehr Wandervögel da, er ist viel kleiner und durch die selbstgeschrieben Lieder hat er einen besonderen Charakter, den sonst kein anderer Singewettstreit für uns hat. weiterlesen…

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Keine leichte Entscheidung – Der Hamburger Singewettstreit aus Jury-Sicht

Cantalle kommt aus dem PBN und ist schon seit einigen Jahren in der Jury des Hamburger Singewettstreits aktiv. Sie berichtet für uns wie sich so ein Wettstreit aus Sicht eines Jury-Mitglieds anfühlt und wie es ist nicht immer leichte Entscheidungen treffen zu müssen.

Die Jury des Finales bei der Arbeit

Die Jury des Finales bei der Arbeit

8.30h. Der Wecker klingelt. Heute ist Singewettstreit. Bis 11.45h müssen mein Sohn Livan und ich uns bei Sundré aus dem Vorbereitungskreis im Foyer des Philosophenturms der Uni Hamburg melden, um uns für die Jury einteilen zu lassen.

Seit Anfang der 90´er Jahre mache ich nun schon in der Jury des HSW mit, manchmal in der Vorentscheidung, manchmal abends, aber immer mit dem gleichen Spaß an der Sache.

Wie ich die Gruppen bewerte, hängt natürlich davon ab, welche Kategorie ich zugeteilt bekomme, denn es ist etwas völlig anderes, vor einer vielleicht noch nicht ganz zusammengewachsenen Kindergruppe zu stehen, als vor „alten Säcken“, die das schon ihr halbes Leben lang machen.

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02

Auf dem Hamburger Singewettstreit

Nachdem upsi in der letzten Woche berichtet hat, wie es ist sich in einer Woche auf den Singewettstreit vorzubereiten, wechseln wir heute die Perspektive. Annika berichtet aus ihrem ganz persönlichen HaSiWe-Tagebuch aus Zuschauersicht.

Foto: Andreas Rettig

Freitag, 9:30 Uhr
– Aus dem Bett gequält: Check
– Statusmeldungen über den HaSiWe bei Facebook gelesen: Check
– Packen: Nicht so ganz Check, aber immerhin habe ich mir schon Gedanken gemacht, welche Zunfthose ich anziehe

Ein paar Stunden Schreibtisch und Zug trennen mich noch von Hamburg

Freitag, 18 Uhr
Endlich sitze ich im Zug. Um mich herum lauter Blauhemden aus dem Pfadfinderbund Boreas. Um nicht aufzufallen – und um mich schon einmal auf Hamburg einzustimmen – trage ich mein Fischerhemd.

Dreieinhalb Stunden noch, ich bin voller Vorfreude. weiterlesen…

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NordSüdNord beim Hamburger Singewettstreit 2014 (5)

Ein Lied /sieben Tage fünf Feierabende‘

 

Alles begann vor eineinhalb Wochen mit einer nächtlichen Nachricht von marIMka aus meinem Singekreis auf meinem Handy (Zeit: 2.24 Uhr): „Wie schaut es eigentlich aus mit ‚ein Lied/sieben Tage?‘“. Ein kurzer Check unserer Kalender ergab: Das wäre schon ziemlich wahnsinnig mit unseren Arbeitszeiten und der Tatsache, dass wir erst ab Mittwoch komplett an einem Ort sein würden. Aber wir waren angefixt und jetzt haben wir den Salat: Wir sind dabei. (…) Ihr könnt jetzt täglich in meinem Tagebuch verfolgen, wie es so läuft.

Teil 1 nachlesen

Teil 2 nachlesen

Teil 3 nachlesen

Teil 4 nachlesen

 

Tag 7. Freitag, 20.02.2014

„Ich höre Stimmen. Und sie stehen nicht in meinem Notensystem.“

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Spoileralarm?!

Heute besteht der Plan darin, alles mehrmals durchzusingen und insbesondere den vierstimmigen Teil zu üben. Außerdem erstellen wir kreative Lernzettel für Text und Akkorde. Da wir eigentlich erst seit Mittwoch überhaupt vollständig sind, gibt es noch etwas Verwirrung mit den Stimmen. Auch wenn wir jetzt seit zwei Jahren nicht mehr zusammen Musik gemacht haben, merken wir, dass wir schon einmal zuammen gesungen haben und uns noch immer gut aufeinander einstimmen können. Trotz allem könnten wir noch gut zwei Tage mehr gebrauchen.
Wir sind alle müde von der Woche – oder krank. Daher verzichten wir auf die Vorfeier und gehen früh schlafen. So viel zu der Frage, warum niemand von uns gerade in Willhelmsburg ist. Bis morgen dann. Feiert für uns mit!

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Fortsetzung folgt…

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NordSüdNord beim Hamburger Singewettstreit 2014 (4)

Ein Lied /sieben Tage fünf Feierabende‘

 

Alles begann vor eineinhalb Wochen mit einer nächtlichen Nachricht von marIMka aus meinem Singekreis auf meinem Handy (Zeit: 2.24 Uhr): „Wie schaut es eigentlich aus mit ‚ein Lied/sieben Tage?‘“. Ein kurzer Check unserer Kalender ergab: Das wäre schon ziemlich wahnsinnig mit unseren Arbeitszeiten und der Tatsache, dass wir erst ab Mittwoch komplett an einem Ort sein würden. Aber wir waren angefixt und jetzt haben wir den Salat: Wir sind dabei. (…) Ihr könnt jetzt täglich in meinem Tagebuch verfolgen, wie es so läuft.

Teil 1 nachlesen

Teil 2 nachlesen

Teil 3 nachlesen

 

Tag 6. Donnerstag, 20.02.2014

„Ich brauche noch einmal Schleimlöser, bevor es zu spät ist!“

20140220_193828Ich habe tatsächlich meine Stimme geübt. Zumindest in meinem Kopf während der heutigen S-Bahn-Fahrten. Das wirklich gegen vier andere Stimmen ansingen ist natürlich etwas ganz anderes. Verenas Mama, die am Nachmittag zu Besuch war und geht, als wir beginnen zu proben, sagt, das könne noch etwas werden. Das gibt Hoffnung (oder war sehr höflich!). Die anderen haben auch ihre Hausaufgaben gemacht und wir versuchen, das Ganze zusammenzusetzen. Nach einiger Zeit klingt es ganz passabel. Weil Verena festgestellt hat, dass Süßholzwurzel und Ingwer eine gute Teekombination ‚die fetzt‘ abgeben, dopen wir uns ausgiebig damit. Am Ende des Treffens haben wir große Fortschritte gemacht und überlegen in einem Anfall von Übermut, ob wir beim nächsten Mal nicht einfach gar nicht proben. Die größte Herausforderung wird auf jeden Fall noch das Auswendiglernen. Zwei Proben haben wir noch.

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Fortsetzung folgt…

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